Raue Seemannslieder für den guten Zweck

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Benefizkonzert des Shantychors Unterhaun
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Benefizkonzert des Shantychors Unterhaun

Benefizkonzert des Shanty Chors Unterhaun unterstützte "Colin hilft Paul"

Wippershain. Zu einem Benefizkonzert lud am Sonntag­nachmittag der Shanty Chor Unterhaun in die Kirche Wippershain ein. Unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Frank Gernart stachen die Seebären musikalisch mit zahlreichen bekannten Seemannsliedern und in Begleitung der Chorleiterin Irena Winter von der Nordsee, über die Sudaninsel Java bis zum Golf von Paria in See. Mit „Sonne über Sylt“ verlor der Chor ihr Herz, verspürten Heimweh und Sehnsucht bei „Mundharmonika Johnny“ und kehrten schließlich mit „Rolling Home“ sicher in den Hafen zurück. Für zarte Töne und bewegende Gefühle im rauhen Stimmenmeer sorgte der jüngste Matrose Nils Gernart als Solist mit seinem Lied „Kleine Möwe“.

Auf dem Höhepunkt ihrer Reise stieg der 12-jährige Colin Rimbach aus Ludwigsau-Ersrode mit seinen Badeenten an Bord. Colin unterstützt seit einigen Jahren den Deutschen Kinderhospizverein e.V., um das Leiden, das Sterben und den Tod von Kindern und Jugendlichen erträglicher zu machen. Hierzu verkaufte er bereits im Rahmen seiner Aktion „Colin hilft Paul“ 6.000 Enten die bislang Spendeneinnahmen von über 25.000 Euro erzielten. Für sein Engagement wurde er Mitte Februar in Kassel mit dem Kinderhospizpreis ausgezeichnet. Durch die zahlreichen bekannten Unterstützer wie den Wildecker Herzbuben, Adel Tawil, Chris de Burgh, Shkodran Mustafi und vielen mehr erfährt Colin eine immer größere Aufmerksamkeit für sein Handeln, dessen Erfolg ihn und seine sichtlich stolzen Eltern sehr glücklich machen.

Als Dankeschön und zur Erinnerung überreichte Colin dem kleinen Nils und dem Chor kleine gelbe Badeenten. „Stellen sie sich vor, wie diese Seebären mit den Entchen heute Abend in ihrer heißen Badewanne liegen“, scherzte Frank Gernart unter Applaus der sehr bewegten und begeisterten Zuhörer. Bei leckeren Spezialitäten aus der Region und maritimen Beigaben ließ man die Erlebnisse der großen Fahrt ausklingen.

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