Schüler stimmen ab: Roth & CDU gewinnen

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Statt die Wahlen nur in der Theorie im Schulunterricht durchzunehmen, wurde an den Beruflichen Schulen Bebra einfach eine schulinterne Bundestagswahl durchgeführt.

Unter anderem bei den Beruflichen Schulen Bebra wurde eine Juniorwahl durchgeführt. Mit der Erststimme entschieden sich die Mehrheit der 295 Schüler für Michael Roth, mit der Zweitstimme gingen die meisten an die CDU.

Bebra. In der vergangenen Woche gaben an den Beruflichen Schulen Bebra insgesamt 295 Schüler im Rahmen der bundesweiten Initiative Juniorwahl ihre Stimme ab. Michael Roth konnte bei der Auszählung der Ersts­timmen mit 36,2 Prozent die meisten Stimmen erzielen. Nach Auszählung der Stimmen ergab die Zweitstimme folgende Verteilung:

CDU: 27 Prozent

SPD: 19,3 Prozent

GRÜNE: 19,9 Prozent

DIE LINKE: 7,3 Prozent

FDP: 8,8 Prozent

AfD: 6,0 Prozent

Sonstige: 13,7 Prozent

Am Tag der Wahl waren die Schüler mit Begeisterung dabei und eine Schülerin bezeichnete die Juniorwahl „als eine gelungene Veranstaltung auch für Nichtwahlberechtigte, um den Ablauf und die Wahl an sich in allen Einzelheiten besser zu verstehen.

Bundesweit sind über 3.000 Schulen am Projekt beteiligt. An den Beruflichen Schulen Bebra wurde die Wahl von Studienrätin Martina Teeken vorbereitet und durchgeführt. Bei der Umsetzung geholfen hat die Klasse 10 VW, die Auszubildenden zum Verwaltungsfachangestellten.

Sie haben am Wahltag die Personalien der Schüler überprüft, eine ordentliche Durchführung der Wahl gewährleis­tet und am Ende des Tages die Stimmen gezählt.

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich schon mehr als 1,8 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

Die Schüler haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, in vier Jahren wieder eine Juniorwahl an den Beruflichen Schulen Bebra stattfinden zu lassen und die Wahlbeteiligung zu erhöhen und noch mehr Schüler zu motivieren von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.

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