Das Beste d’raus machen: Niederaulas Bü. Thomas Rohrbach im KA-Gespräch

Niederaula. Auf dem Schreibtisch von Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach stapeln sich Ordner und Hefter. "Ja, in ­Niederaula ist viel z

Niederaula. Auf dem Schreibtisch von Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach stapeln sich Ordner und Hefter. "Ja, in ­Niederaula ist viel zu tun", lacht er. Doch man hat auch schon viel ­getan: "Die Kanalbaumaß­nahmen gehen gut voran, auch wenn es noch einige Zeit ­dauern wird, bis wir endlich ­alle ­Arbeiten abgeschlossen ­haben." Die nächsten zwei Jahre wird Niederaula mindestens noch damit beschäftigt sein.

Besonders finanziell wird es, laut Rohrbach, in den kommenden Jahren eine "harte Nummer" für die Gemeinde. "Unsere Mittel sind beschränkt, dennoch versuchen wir das Beste daraus zu machen." Schön wäre es, wenn sich die Bürger selbst mit einbringen würden. "Etwa durch die Übernahme von Patenschaften bei der Grünpflege, dem Winterdienst – oder ­sonstigen Unterhaltungs- und Aufräumarbeiten", sagt Rohrbach. "Natürlich auf freiwilliger Basis, getreu dem Motto: ‘Gemeinsam stark’."

Auch weitere Arbeiten im Rahmen des Dorferneuerungs­programms in Niederjossa und Solms sind 2012 geplant. "Wir müssen schauen, was sich wie umsetzen lässt – denn wir müssen den Haushalt parallel zu den Baumaßnahmen konsolidieren", sagt Rohrbach. Hierbei hofft er auf das Verständnis der Bürger. "Keiner will höhere Gebühren oder auf etwas verzichten, aber jeder möchte mehr ­Leistung", erklärt der Rathaus-Chef. Das sei so aber nicht möglich.

Zwei Stunden dunkel... 11.000 Euro gespart...

Vor allem Energie wolle man in Niederaula sparen. "Durch die 2011 fertiggestellte neue Kläranlage lassen sich monatlich rund 50 Prozent an Stromkosten einsparen. "Das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber es ist ein Anfang", so Rohrbach. Auch bei der Straßenbeleuchtung wird in Niederaula nun gespart – zwei Stunden leuchten die Laternen kürzer. "Das sind immerhin 11.000 Euro die wir sparen", freut sich Rohrbach und sagt weiter: "Neben der Reduzierung der Schaltzeiten, ist es mein Ziel die Straßenbeleuchtung auf energiesparende Leuchtmittel umzurüsten. Hier erwarten wir ebenfalls ein erhebliches Einsparpotenzial."

Besonders stolz ist Rohrbach auf das Vereins­leben in Niederaula. "Wir sind nicht die größte Gemeinde, aber unser Vereinsleben ist ­intakt und die ehrenamtliche  Arbeit wird sehr geschätzt", so Rohrbach und weiter: "Das Angebot ist da, für jeden ­sollte etwas dabei sein."

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