Bevölkerungszahl: Positiver Trend in Bebra

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Demographischer Wandel umgekehrt: Bebra gewann insgesamt 109 Bürger – der Kreis verliert 178 Einwohner

Bebra. Der demographische Wandel ist fast jedem ein ­Begriff: Immer schwerer wird es, die Einwohnerzahlen auch auf dem Land und in den ­kleineren Gemeinden kons­tant hoch zu halten. Ein Blick auf die jüngst veröffentlichten Be­völkerungszahlen des ­ersten Halbjahres 2015 ­zeigen, dass da etwas dran ist: So hatte der Landkreis am 30. Juni des letzten Jahres insgesamt 178 Bürger weniger, als noch sechs Monate zuvor.Vor allem in den Gemeinden Ronshausen (-65), Ludwigsau (-50) und Alheim (-40) ist die Bevölkerungszahl gesunken.

Ein genauer Blick auf diese Auflistung zeigt aber auch: in Bebra sind im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres insgesamt 109 neue Bürger ­registriert ­worden. Ein ­positiver Trend, der sich in der Biberstadt bereits seit einigen Jahren abzeichnet. Im Vergleich zu 2013 ist die Einwohnerzahl um stolze 218 Bürger gestiegen. Ein toller Erfolg, auch für Rathaus-Chef Uwe Hassl: "Natürlich freuen mich diese Zahlen. Sie zeigen, dass wir in Bebra etwas ­richtig machen. Immerhin ziehen wir damit an allen ­anderen Kommunen des Landkreises deutlich vorbei."

Diese guten Zahlen haben in Bebra nichts mit dem Flüchtlingsstrom zu tun. "Uns sind 2015 nämlich keine größeren Flüchtlingskontigente zugewiesen worden", erklärt Uwe Hassl. In den letzten Jahren ist in ­Bebra viel passiert, die Stadt ist im Wandel. "Die Investi­tionen in die Innen­stadt­entwicklung und in die Stadt­sanierung sowie die konzeptionellen Lösungen rund um die Bahnhofsentwicklung haben sich ausgezahlt", so der ­Bürgermeister. Auch mit dem Einkaufscenter "das be!" hat man in Bebra ­einen tolles Kaufhaus, direkt vor der ­Haustür, geschaffen.Hassl gibt sich auch für die Zukunft optimistisch: "Wir werden in Bebra den Kurs ­halten und die Stadt und ihre Stadtteile weiter ­lebenswert machen." Immerhin habe man nun schon gezeigt, dass man den demographischen Wandel nachweisbar umgekehrt habe. "Es ist also durchaus möglich, eine Provinz zu einem lebenswerten Kleinod in der Mitte von Deutschland zu machen."

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