Bischof Martin Hein zu Besuch im wortreich

Bad Hersfeld. Am Mittwoch, 22. Mai, war Bischof Prof. Dr. Martin Hein, zu Besuch in Bad Hersfeld. Zusammen mit Pröpstin Sabine Kropf-Brandau und Deka

Bad Hersfeld. Am Mittwoch, 22. Mai, war Bischof Prof. Dr. Martin Hein, zu Besuch in Bad Hersfeld. Zusammen mit Pröpstin Sabine Kropf-Brandau und Dekan Ulrich Brill war er zu Gast im "Wortreich". Dort wurde er von Christian Mayer, dem Kurdirektor Bad Hersfelds, und Annette Hannappel von der Abteilung Marketing und Vertrieb begrüßt. Hannappel und Mayer stellten das "Wortreich" den Gästen vor. Man sei, so Mayer, sehr froh, dass das "Wortreich" als interaktives Museum im geisteswissenschaftlichen Bereich einzigartig in Deutschland sei. Man arbeite daran, möglichst viele Menschen im regionalen und überregionalen Bereich mit einem überzeugenden Konzept, mit Sonderausstellungen und pädagogischer Begleitung von vorschulischen und schulischen Projekten zu locken. Dekan Brill lobte diesbezüglich auch die Zusammenarbeit des Museums mit Kirchenkreis Hersfeld. Ein Treffen der Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises im "Wortreich" sei bereits realisiert worden.

Bischof Hein erwies sich als sehr interessiert an der Bildungsarbeit des Museums und ermutigte die beiden Verantwortlichen zu weiterer Kooperation und Vernetzung in diesem Bereich. Er wünsche sich zudem, dass die Kirchengemeinden vor Ort beispielsweise in ihrer Kindertagesstättenarbeit die Möglichkeiten auf ihre je eigene Weise nutzen, die das Wortreich bietet. Frau Hannappel verwies zudem darauf, dass mittlerweile drei, mit theologischer Unterstützung erarbeitete Erkundungsbögen zu den Themen "Wort/Bibel", "Gemeinschaft" und "Identität/Taufe" existieren. Kirchengemeinden könnten diese speziell für die Jugend- und die Konfirmandenarbeit nutzen. Darüber hinaus wurde verabredet, dass Frau Pfarrerin Petra Schwermann, die Beauftragte für die Reformationsdekade im Landeskirchenamt, demnächst das "Wortreich" aufsuchen wird. Dabei sollen Möglichkeiten ausgelotet werden, eine Sonderausstellung zum Thema "Martin Luther und das Wort" in den Museumsräumen einzurichten.

Nach einem ersten Überblick im gemeinsamen Gespräch machte sich die Delegation auf den  Weg durch das interaktive Museum. Die Geschichte Konrads, die den "roten Faden" der Dauerausstellung bildet, wurde in verschiedenen Schritten durchlaufen. Der Konrad der Ausstellung habe durchaus Ähnlichkeiten mit Konrad Zuse und Konrad Duden, zwei berühmten Personen der Hersfelder Zeitgeschichte. "Konrad ist dennoch eine Phantasiefigur" stellte Kurdirektor Mayer fest. Beim Besuch der einzelnen Stationen wurde schnell deutlich, dass das Museum vielfältige Möglichkeiten der kommunikativen Interaktion bietet, die auch an die Möglichkeiten vor Ort, etwa die Hersfelder Festspiele anknüpfen.

So spielten Pröpstin Kropf-Brandau und Bischof Hein mit viel Lust und Laune an einer der Stationen einen Sketsch von Loriot durch. Der Bischof zeigte sich abschließend sehr beeindruckt von seinem Besuch im Wortreich. "Dieses Museum ist noch viel interaktiver als ich angenommen habe", gab er Herrn Mayer und Frau Hannappel anerkennend mit auf den Weg. Es sei ihm sehr eindrücklich geworden, wie wichtig es für Institutionen und Einzelne sei, auf die Kommunikation mit anderen Acht zu geben und sie zu entwickeln. Die Delegation bedankte sich bei Mayer und Hannappel, wünschte für die weitere Arbeit alles Gute und verabschiedete sich.

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