Blechschmidt und Fehling: „Mecklarer Power-to-Gas-Anlage ist wirtschaftlich sinnvoll und leistet wichtigen Beitrag zur Energiewende“

Bad Hersfeld. Im Rahmen seines Besuchs des Eichhoflabors in Bad Hersfeld nutzte Dr. Frank Blechschmidt, der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP

Bad Hersfeld. Im Rahmen seines Besuchs des Eichhoflabors in Bad Hersfeld nutzte Dr. Frank Blechschmidt, der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, auch die Gelegenheit zum Informationsaustausch mit dem Bad Hersfelder Bürgermeister Thomas Fehling.

Im Zentrum des Gesprächs stand vor allem der Aufbau einer Power-to-Gas-Anlage am Standort Mecklar/Meckbach. "Wir als Liberale im Hessischen Landtag begrüßen es, dass Herr Fehling intensiv daran arbeitet, dieses Projekt weiter voran zu bringen. Dank der günstigen Bedingungen am Standort Mecklar/Meckbach könnte hier ein Energieknoten für Deutschland etabliert werden. Eine Power-to-Gas-Anlage ist nicht nur aus wirtschaftlicher Perspektive aufgrund der zu erwartenden Rendite für die Stadt Bad Hersfeld attraktiv, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zur Energiewende", erklärte Dr. Blechschmidt im Anschluss an das Gespräch.

"Eine solche innovative Anlage hat den entscheidenden Vorteil, dass überschüssiger Strom in Gas umgewandelt und damit speicherbar wird. Bei Bedarf kann der produzierte Strom gleich wieder in das neue Gaskraftwerk eingespeist werden kann, wodurch ein Gas-Strom-Kreislauf auf kleinstem Raum etabliert wird", erklärte Thomas Fehling. "Seit einigen Wochen beschäftigen sich die Experten des Fraunhofer Instituts in Eichhorn mit diesem technologischen Ansatz. Wenn die ersten konkreten Ergebnisse ihrer Forschung vorliegen, können wir voraussichtlich in ein bis zwei Jahren mit der konkreten Projektierung beginnen."

Weiter erklärte Fehling: "Eine Investition in eine Power-to-Gas-Anlage in Mecklar/Meckbach stellt für die Stadt Bad Hersfeld zudem eine sehr gute Chance dar, aus den Trendthemen Energie und Klimaschutz finanzielle Vorteile zu ziehen. Da die Stadt Altgesellschafter und somit Miteigentümer der Fläche ist, könnten beispielsweise die Stadtwerke als Betreiber der Anlage auftreten und Rendite für die Stadt Bad Hersfeld erzielen. Auf diese Weise wäre auch eine sinnvolle Alternative  zu einem Windpark auf dem Wehneberg geschaffen, die für die Stadt vergleichbare Vorteile mit sich bringt, jedoch nicht die Nachteile und Risiken eines Windparks birgt."

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

63-jähriger Mitarbeiter in Flüchtlingseinrichtung mit Messer<br/>verletzt
Kassel

63-jähriger Mitarbeiter in Flüchtlingseinrichtung mit Messer
verletzt

27-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
63-jähriger Mitarbeiter in Flüchtlingseinrichtung mit Messer
verletzt
Verletztes Kitz auf Straße getötet: Tierschützerin zeigt Jäger an
Kassel

Verletztes Kitz auf Straße getötet: Tierschützerin zeigt Jäger an

Tierschützer wollten ein nachts gefundenes Rehkitz zum Tierarzt bringen, ein vorbeikommender Jäger soll dem Tier die Kehle durchschnitten haben.
Verletztes Kitz auf Straße getötet: Tierschützerin zeigt Jäger an
Ein Engländer in Gottsbüren: Aus einem Fachwerkhaus wird ein "British Pub"
Landkreis Kassel

Ein Engländer in Gottsbüren: Aus einem Fachwerkhaus wird ein "British Pub"

Der Brite David Gunson renoviert ein rund 400 Jahre altes Fachwerkhaus am Kirchhof in Gottsbüren. Hier soll im Frühjahr 2019 ein "British Pub" entstehen: Mit …
Ein Engländer in Gottsbüren: Aus einem Fachwerkhaus wird ein "British Pub"
Sorgenfalle Brexit: Formel 1 trifft EU-Austritt ins Herz
Sport-Mix

Sorgenfalle Brexit: Formel 1 trifft EU-Austritt ins Herz

Wenn das britische Parlament am Mittwoch wieder über weitere Schritte im Brexit-Prozess abstimmt, fiebert auch die Formel 1 mit. Ein ungeregelter EU-Austritt würde das …
Sorgenfalle Brexit: Formel 1 trifft EU-Austritt ins Herz

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.