Blutspuren in Dankerode: Kein Hinweis auf Raubtier

Das HLNUG veröffentlicht eine Stellungnahme zu Vorgängen in Dankerode

Wiesbaden.  Am Mittwoch, 11. November, wurde dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) gemeldet, dass in Rotenburg-Dankerode zwei Schafherden aus ihrer Umzäunung ausgebrochen seien. Alle Schafe waren unverletzt, jedoch wurden auf einem angrenzenden Hof Blutspuren gefunden.

Die Situation wurde umgehend vor Ort von einem ehrenamtlichen sachkundigen Wolfsberater im Auftrag des HLNUG dokumentiert. Auf dem Hof sowie der angrenzenden Schafweide wurden keine Hinweise darauf gefunden, dass ein großer Beutegreifer wie Hund oder Wolf in die Situation involviert war und die Herden zum Ausbrechen gebracht hat. In dem Blut auf dem Hof wurden keine Pfotenabdrücke und keine Schleifspuren gefunden.

Bei einer Nachsuche mit Hilfe eines Hundes wurde kein totes oder verletztes Schaf oder Wildtier gefunden. Ob ein im benachbarten Wald durch den Hund gefundener Kopf einer Katze mit dem Blut auf dem Hof in Zusammenhang steht, ist unklar.

Die hinzugerufene Polizei führte anhand der Blutspuren auf dem Hof einen Schnelltest durch. Dieser ergab, dass das Blut nicht von einem Menschen stammt. Eine weitere Blutprobe wurde durch den Wolfsberater genommen. Diese wird genetisch untersucht, um festzustellen, welcher Tierart das Blut zugeordnet werden kann. Mit den Analyseergebnissen ist im Laufe der kommenden Woche zu rechnen.

Rubriklistenbild: © nh

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