Brand fordert „Null Toleranz für Jugendgangs“: Knast, ausweisen, usw.

Rotenburg. "Die in den letzten Monaten in Rotenburg zunehmenden Übergriffe einer Jugendgang sind auf das Schärfste zu verurteilen. Die Mitglied

Rotenburg. "Die in den letzten Monaten in Rotenburg zunehmenden Übergriffe einer Jugendgang sind auf das Schärfste zu verurteilen. Die Mitglieder dieser Bande müssen als Straftäter die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen", so Jörg Brand von den Freien Wählern Hersfeld-Rotenburg.

Brand weiter: "Es kann und darf nicht sein, dass die Bürgerinnen und Bürger Tag und Nacht Angst haben, wenn sie sich in ihrer Heimatstadt bewegen. Für diese Jugendgang gibt es nur eine Antwort: Null Toleranz!"

"In welch einer Welt leben wir denn, wenn ein Berliner Jugendlicher – aus aggressiver Stimmung und Streitsüchtigkeit heraus – einen arglosen Passanten zu Boden reißt und mit voller Härte immer und immer wieder auf dessen Kopf eindrischt? Dabei also auch noch den Tod des Passanten in Kauf nimmt!", fragt sich Brand.

Brand: "Diesen Jugendlichen – nach seiner Festnahme – nur mit Meldeauflagen wieder auf ‘Freien Fuß’ zu setzen, kann man nur noch als für die Bürger unerträgliche und fahrlässige Handlung bezeichnen. Solch ein Vorgehen der Ermittlungsbehörde unterhöhlt den Glauben an den Rechtsstaat."

Nach Brands Ansicht bringe die jetzt von der CDU/FDP geführten Bundesregierung herausgeholte abgedroschene Keule des "Warnschuss-Arrestes" überhaupt nichts. Kurze Jugendarreste seien ebenfalls nicht das Mittel, um bei den Straftätern ein Umdenkprozess stattfinden zu lassen. Das zeigten die Rückfallquote deutlich.

Erwachsenenstrafrecht anwenden!

Brand: "Vielmehr sollte in solchen Extrem-Fällen nicht mehr nur das Jugendstrafrecht sondern das Erwachsenenstrafrecht zur Anwendung kommen. Das muss jedoch mit einer Verurteilung ‘auf dem Fuß’ – also innerhalb kürzester Zeit – einhergehen, soweit die Ermittlungsergebnisse das zulassen."

Brand: "Wenn sich eine Jugendgang, wie die in Rotenburg, schon "Azzlackz" nennt, d.h. in der Jugendsprache "asozialer Kanake", dann kann man nur zu einem Schluss kommen: Nämlich dem, dass diese Gang ‘asozialer Kanaken’ in unserem Land nichts mehr zu suchen hat."

Sofort Abschieben!

Brand ist der Auffassung, das ausländische jugendliche Straftäter sofort abgeschoben werden sollten. Brand: "Es gibt so viele Abkommen zwischen Deutschland und anderen Ländern. Warum denn nicht mal eines, das das Absitzen der Straftat in dem jeweiligen Herkunftsland des Straftäters beinhaltet?"

In den vergangenen Jahren sei immer mehr Aufwand dafür betrieben worden, Intensivtäter zu resozialisieren. Dabei sei eine Menge Geld aus dem Fenster geschmissen worden. "Die gemessenen Erfolge waren hingegen lächerlich. Hier muss ein Umdenkprozess zu Gunsten der Opfer stattfinden", so Brand.

Brand abschließend: "Außerdem sind Kürzungen bei der Schulsozialarbeit und die Streichung von Polizeistellen durch die CDU und FDP geführte Landesregierung der absolut falsche Weg. Gesellschaftliche Wertevermittlung muss schon ab der Grundschule stattfinden."

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Lesen Sie hier mehr zum Thema:

Rotenburg: Schon wieder Mann zusammengeschlagen (vom 28. April 2011)

16-jährigen Rotenburger festgenommen! Mitglied der "Bande"? (vom 27. April 2011)

Jugendbande terrorisiert Rotenburg (vom 27. April 2011)

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