Breitbandversorgung: „Highspeed“ ist unvermeidbar

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Rick Fröhnert

Ein Kommentar von KA-Redakteur Rick Fröhnert zur neuen Breitbandversorgung in Heringen.

Ein Kommentar von KA-Redakteur Rick Fröhnert zur neuen Breitbandversorgung in Heringen:

"Endlich", das werden viele ­Heringer sagen, wenn sie diese Meldung hören. Seit gestern ist in (den allermeisten) Haushalten im Stadtgebiet endlich eine ordentliche Breitbandver-­sorgung von mindestens 25 Mbit/s verfügbar. Oder, für alle die mit solchen Zahlen nichts anfangen können, vereinfacht ausgedrückt: In Heringen gibt es nun endlich "schnelles Internet".

Mit der offiziellen Inbetriebnahme schließt die Stadt ­Heringen nun ­eines der ­wichtigsten Infrastrukturprojekte der letzten Jahre erfolgreich ab. Alle Versuche einen Telekommuni-­kationsanbieter dazu zu be­wegen, die Ver­sorgung in ­Heringen zu ver­bessern, waren in der Vergangenheit ge­scheitert. Löblich, dass die Stadt ihr Schicksal selbst in die Hand ge­nommen und in ­eigener Regie ein rund 33 Kilometer langes Leerrohrnetz errichtet hat. Daran ­sollten sich auch anderen Gemeinden an Beispiel nehmen.

Eine schnelle Breitbandver-­sorgung ist nämlich ein ­wichtiger und für viele auch ein längst überfälliger Schritt, der für die Zukunft einer Gemeinde unvermeidbar ist. Denn: Nur so können auf ­Dauer "junge Leute" auf "dem ­Lande" gehalten werden. Für viele ist nämlich heute eine schnelle ­Internetverbindung eine der Hauptkriterien bei ­einem Umzug – mich eingeschlossen.

Ich brauche Internet nicht nur um in meiner Freizeit im World Wide Web zu surfen, sondern lese über mein Smartphone Zeitung und Nachrichten, ­streame Filme auf meinem Fernseher und kommuniziere über das Netz mit Freunden. Auf so etwas mögen viele ­ältere Waldhessen keinen Wert legen, für jüngere ­Generationen ist es aber unheimlich wichtig.

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