Bürgerbefragung: "Alheim ist schon geil"

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Im Bürger-Dialog mit dem Leitwort „Gemeinsam für Alheim“ wurden die Ergebnisse der Bürgerbefragung der Gemeinde Alheim vorgestellt.

Alheim. Die Zukunft der Gemeinde Alheim liegt in den Händen der Bürger – Mitte letzten Jahres fand eine Bürgerbefragung statt, bei der die Alheimer eine persönliche Einschätzung zur Wohn-, Freizeit- und Lebenssituation äußerten. Im Bürger-Dialog mit dem Leitwort "Gemeinsam für Alheim" im Haus der Generationen, in Heinebach, wurden die Ergebnisse der Befragung vorgestellt.

Bürgermeister Georg Lüdtke und   die systemische Beraterin Ellen Ehring sehen in den Ergebnissen, die sie gemeinsam vorstellten, potenzielle Entwicklungsmöglichkeiten für die Gemeinde Alheim. Mit der Befragung wurde unter anderem ermittelt, wie es gelingen kann, junge Familien für Alheim zu gewinnen, Jugendlichen angemessene Freizeit- und Mitmachmöglichkeiten zu bieten und wie das Miteinander der Generationen organisiert werden soll. Im Mittelpunkt des Bürger-Dialogs standen die Anregungen, Ideen und Hinweise der Bürger von Alheim.

An der Bürgerbefragung haben vermehrt Anwohner im Alter von über 65 Jahren teilgenommen, wenig Erwachsene mittleren Alters und sehr wenig Jugendliche. 83 Prozent der Bürger gaben an, nicht vorzuhaben, wegzuziehen. Die Gemeinde hat einige Freizeitangebote zu bieten, wobei die einen mehr, die anderen weniger bekannt sind. Aber auch nicht alle Einrichtungen der Gemeinde sind allen bekannt. Für die Zukunft sollen die Freizeitangebote und Einrichtungen der Gemeinde vermehrt umworben werden, damit sie an Popularität gewinnen.

Als Probleme, die dringend angegangen werden müssten, nannten die Alheimer mehr Spielplätze für die Kinder und KiTas seien teils zu teuer und teils zu unflexibel. Für die Jugend sollen mehrere attraktive Angebote geschaffen werden, zum Beispiel ein Multifunktionsplatz. Ziel soll sein, dass auch Teenies sagen, "Alheim ist schon geil".

Der Straßenbau- und die Sanierung ist ebenfalls von Bedeutung für die Alheimer, sowie zusätzliche Fußgängerverbindungen und Straßenquerungen.

Für Anwohner der Bahnschienen ist der Ausbau von Lärmschutzwenden ein wichtiger Punkt. Desweiteren bemängelten die Teilnehmer der Bürgerbefragung die wenigen Ausruhmöglichkeiten bzw. Bänke und Mülleimer für Hundekotbeutel. Die Gemeinde besitzt viele leerstehende Häuser, die dringend genutzt oder verkauft werden sollten. Auf der anderen Seite sind die Bürger der Meinung, es gäbe einen Mangel an Mietwohnungen und die Landwirte sollten vermehrt Bauplätze verkaufen.

Desweiteren wünschen sich die Alheimer unter anderem den Internet-Ausbau, Badeseen und dass die Zusammenarbeit der Vereine und Ämter verstärkt wird.

Mit der Offenlegung der Problemfälle ist die Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Gemeinde Alheim gelegt.

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