Gunter Müller kandidiert um das Bürgermeisteramt in Schenklengsfeld

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Die Vorsitzende des Ortsvereins Wippershain, Irene Schneider, überreicht Gunter Müller einen Blumenstrauß nach seiner Nominierung durch die Fraktion.

"Das Gemeindewohl ist das Wichtigste - es geht um Schenklengsfeld", ist sich Bürgermeisterkandidat Gunter Müller sicher.

Schenklengsfeld. In einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der SPD-Ortsvereine Schenklengsfeld und Wippershain wurde Rechtsanwalt Gunter Müller zum Bürgermeisterkandidaten der SPD für Schenklengsfeld nominiert.

Flexible Betreuungszeit

Eines von Müllers Zielen ist es, kirchliche und kommunale Einrichtungen aufrecht zu erhalten. Zudem müssen Eltern immer mehr auf flexible Arbeitszeiten reagieren, wodurch längere Betreuungszeiten sowie eine Ferienbetreuung notwendig sind. „Nicht jeder hat Verwandte in der Gemeinde, die sich regelmäßig um die Kinder kümmern können“, gibt Müller zu bedenken. Aktuell appelliert Müller an die Fraktionen, den Busdienst zum Kindergarten aufrecht zu erhalten, damit die Kinder auch in Zukunft sicher dorthin gebracht werden. Schüler fragen

Das Nachmittagsangebot für Schüler ab der fünften Klasse gilt es zu überprüfen und nach Möglichkeit zu ergänzen. Müller will daher auf Schüler dieser Klassen und Jugendliche zugehen, um zu erfahren, was sie sich in der Gemeinde wünschen.

Vorbild: Seniorenangebot

Besonders zufrieden ist Müller mit dem Seniorenangebot in Schenklengsfeld. „Wir haben ein vorbildliches Betreuungsangebot für Senioren“, erzählt Müller stolz. Weiter unterstützen will Müller das Ehrenamt unter anderem bei der Arbeit im Mehrgenerationenhof.

Es geht um’s Gewerbe

Gewerbeflächen sollen zu guten Preisen angeboten werden. „Eiterfeld ist ein gutes Beispiel, das zeigt, wie es eine Gemeinde schaffen kann, lukratives Gewerbe zu sich zu holen und zu binden“, erklärt Müller, „dabei muss der Bürgermeister sich persönlich um Angebote kümmern und Projekte begleiten.“

Herausforderung: 13 Ortsteile

„Wir müssen schauen, was wir können, wo wir besser sind als andere Gemeinden und erkennen, wo wir besser werden müssen“, ist sich der Bürgermeisterkandidat sicher. „Es geht um Vertrauen, Zuhören und daraus Politik zu gestalten.“ Dazu will er auch weiterhin auf die Menschen zugehen. Außerdem will er es ermöglichen, dass seine Tür immer offen steht und nicht nur zu festgelegten Zeiten. „Bei für die Gemeinde wichtigen Vorhaben will ich eine Bürgerversammlung durchführen“, plant Müller.

Finanzen

Müller steht für eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Finanzpolitik. Dazu bedarf es einer klugen Ausgabenpolitik. Gemeinsam müssen wir Prioritäten setzen und Haushaltsdisziplin wahren.

Kandidat der SPD

Müller geht schon immer auf alle Parteien ganz offen zu. „Klar hat jeder unterschiedliche Ansichten, aber das Gemeindewohl ist das Wichtigste – es geht um Schenklengsfeld“, bestärkt Müller seine Kandidatur. Die Aufgabe des Bürgermeis­ters sei es, Diskussionen zu moderieren, zielführend zu gestalten und zu einem Ergebnis zu führen, betont der Kandidat. Zudem setzt sich Müller für eine Politik für Schenklengsfeld ein, anstatt für festgefahrene CDU- oder SPD-Politik.

Kurzbiographie

Gunter Müller wurde in Biedenkopf an der Lahn geboren, ging in Rotenburg aufs Gymnasium. Er lernte den Beruf als Steuerbeamter in der Hessischen Finanzverwaltung. Nach der allgemeinen Hochschulreife in Wetzlar studierte Müller Rechtswissenschaften in Marburg und Berlin. Nach dem Zweiten Staatsexamen ging es in ein Steuerbüro in Leipzig. Später gründete Müller dort eine Rechtsanwaltskanzlei. Als Vorsitzender des DRK Kreisverbandes Bad Hersfeld engagiert sich Müller nebenbei und wohnt schon einige Jahre mit seinen zwei Söhnen und seinem Vater in Schenklengsfeld.

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