Bürgermeisterkandidat Martin Grebe: Vereint in die Zukunft

Martin Grebe aus Rohrbach möchte neuer Bürgermeister der Gemeinde Ludwigsau werden – und bringt Einiges an Know-How mit. Foto: Buschky

Kein weiter so: Bürgermeisterkandidat Martin Grebe will Unternehmen ansiedeln und einig in die Zukunft gehen.

Rohrbach.  Zur Bürgermeisterwahl in Ludwigsau am 8. April geht auch der 45-jährige Martin Grebe ins Rennen. Er wohnt mit seiner Ehefrau und den gemeinsamen drei Kindern in Rohrbach, wo er auch aufgewachsen ist. Grebe tritt als parteiunabhängiger Kandidat an. Als Bürgermeister möchte er die Fraktionen vereinen, um gemeinsam Beschlüsse herbeizuführen, die die Gemeinde Ludwigsau in allen Belangen für die Zukunft voran bringen und gut aufstellen.

Nach seiner Ausbildung als Chemikant schulte Grebe zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft um. Anschließend absolvierte er ein Studium zum Immobilienwirt und gründete eine erfolgreiche Hausverwaltungsfirma, die er später an die VR-Bank verkaufte. Heute ist der Rohrbacher Geschäftsführer seiner Firma Atrium Immobilien Holding GmbH. „Ein wesentlicher Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Geschäftsführer einer Hausverwaltung war die Verwaltung und Leitung von sehr heterogenen Wohnungseigentümergemeinschaften“, erklärt der 45-Jährige im KA-Gespräch. Für diese habe er Beschlussanträge vorbereitet, vorgelegt, begründet und rechtssichere Beschlüsse herbeigeführt. „Die besondere Herausforderung lag darin, unterschiedliche Interessenlagen zusammenzuführen und eine Einigung herbeizuführen“, so Grebe weiter. Durch seine Erfahrung mit effizienter und kostenoptimierter Bewirtschaftung von Immobilien könne er Finanzmittel sehr gut verwalten und lukrativ einsetzen. „Es gibt so einige Parallelen zwischen einem Hausverwalter und einem Bürgermeister“, ist sich der Bürgermeisterkandidat sicher. In beiden Fällen wird fremdes Vermögen verwaltet, erhalten und neue Werte durch Ausbau und Erweiterung geschaffen.

Als Schwerpunkte seiner Arbeit als Ludwigsauer Bürgermeister nennt Grebe die Ansiedlung von Gewerbebetrieben, den Bau eines Medizinischen Versorgungszentrums, den dringend nötigen Ausbau der Infrastruktur und die Möglichkeit, attraktive Baugrundstücke sowohl in bereinigten Ortskernen als auch in Neubaugebieten zu schaffen. „Unbedingt nötig ist zudem der Breitbandausbau – ohne schnelles Internet gelingt es heute nicht mehr, Familien oder Gewerbebetriebe in eine Gemeinde zu locken.“

Seine Freizeit verbringt der Ludwigsauer gerne am Wasser; früher wollte er einmal Meeresbiologe werden. Weil Rohrbach weit vom Meer entfernt ist, hat der dreifache Familienvater sich ein weiteres Hobby gesucht: Er betreibt einen alten Bauernhof als Gnadenhof für seine Tiere, die dort in Würde ihren Lebensabend verbringen. Dort erledigt der leidenschaftliche Hobby-Handwerker, der den gesamten Innenausbau seines Wohnhauses alleine bewältigte, nahezu alle anfallenden Arbeiten selbst.

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