Mit viel Herzblut: Tino Hölzer willl Ludwigsaus neuer Bürgermeister werden

Tino Hölzer will neuer Bürgermeister in Ludwigsau werden. Dabei ist ihm wichtig, zunächst einmal hinter die Kulissen zu schauen und die Sachlagen zu analysieren. Foto: nh

Bürgermeisterkandidat Tino Hölzer stellt sich vor: "Ich will was bewegen in Ludwigsau".

Meckbach.  Die Menschen liegen ihm sehr am Herzen – das zeigt er unter anderem mit seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten in verschiedenen Ludwigsauer Vereinen und Organisationen. Der 41-jährige Tino Hölzer möchte noch mehr für seine Mitmenschen tun und tritt deshalb ebenfalls bei der Wahl des neuen Bürgermeisters für Ludwigsau an. Der gebürtige Thüringer kam 1989 nach Ludwigsau, seit 2001 lebt er mit Ehefrau Annett, seinem 12-jährigen Sohn und seiner 10-jährigen Tochter in einem Haus in Meckbach. Der Meckbacher ist kein Mann für falsche Versprechungen – denn ihm sei es wichtig, die Lage zunächst zu analysieren und hinter die Kulissen zu blicken. „Ich bin kein Typ für Parolen oder große Sprüche, denn ich bervorzuge die sachliche Auseinandersetzung. Nur so kann man zu einem seriösen Ergebnis kommen und Probleme lösen“, erklärt Hölzer im KA-Gespräch.

Sattelfest für die Zukunft

Für seine Zeit als Gemeindeoberhaupt habe er bereits konkrete Ideen für einen Masterplan, der Ludwigsau für die Herausforderungen der Zukunft sattelfest machen soll. „Bürgermeister Thomas Baumann hat mit der finanziell seriösen Haushaltsführung gute Arbeit geleistet und eine gute Basis geschaffen. Jetzt gilt es, den Gesamtbedarf unserer Gemeinde in allen Themenbereichen zu erfassen und abzubilden. Auf dieser Basis sollte dann über Prioritäten und Machbarkeiten diskutiert werden“, so der 41-Jährige.

Alle relevanten Themen, zum Beispiel die medizinische Versorgung der Gemeinde, die Stärkung der ansässigen Firmen oder die Weiterentwicklung des Unternehmensparks Mecklar-Meckbach sollten zusammengetragen und analysiert werden.

Am Ende muss, so Hölzer, eine sinnvolle Umsetzung stehen, die finanzielle Abenteuer ausschließt. Zu schaffen sei das nur gemeinsam mit der Verwaltung, dem Gemeindeparlament und vor allem der Bürgerschaft, denn „die Bürger, die hier leben, wissen am besten, wo der Schuh drückt“, fährt er fort.

Ehrenamt ist sein Ding

Viele positive Attribute, wie zum Beispiel Mut, Kreativität, Menschenfreundlichkeit, Organisationstalent und seine Überzeugungsfähigkeit, zeichnen den Bürgermeisterkandidaten aus. Das spiegelt sich vor allem in seiner Leidenschaft für das ehrenamtliche Engagement wider: Seit 2010 ist er Fußballtrainer und Jugendleiter der Sportvereine in Ludwigsau. Dass er dabei stets ein guter Zuhörer sei, sich den Problemen der Bürger annehme und die Menschen für eine Sache begeistern könne, bringe das Ehrenamt mit sich und würde ihm als Bürgermeister ebenfalls zugute kommen.

„Das Führen eines Vereins ist durchaus vergleichbar mit der Organisation einer Verwaltung. Man braucht ein gutes Team, um erfolgreich zu sein. Die notwendigen Impulse sollten gemeinsam erarbeitet werden, wodurch auch das Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt wird“, äußert sich der Kandidat.

Besengrundhalle nutzen

Auch für den kulturellen Bereich habe er schon eine Idee: Man könnte die Besengrundhalle in Tann für verschiedene Veranstaltungen, beispielsweise Konzerte, Theater, Märkte, oder Events nutzen, so Hölzers Idee. 2001 machte sich Hölzer mit einer Pflegeberatung selbstständig. Dabei habe er bis heute viel mit älteren und pflegebedürftigen Menschen und deren Familien zu tun gehabt. Folglich kenne er sich sowohl mit den Bedürfnissen der Jugend sowie der älteren Generation bestens aus.

Vor allem aber brauche es Ideen und Mut, um Ludwigsau als attraktive Heimat für die Bürger zu erhalten und weiter zu entwickeln. Eine Steigerung der Lebensqualität erreiche man oft schon mit kleinen Dingen. „Ich bin für alle Themen offen und werde mich mit viel Herzblut und Sachverstand einbringen“, so der Bürgermeisteranwärter abschließend.

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