Kompetenz, Bürgernähe und Verlässlichkeit: dafür steht Ludwigsaus Bürgermeisterkandidat Wilfried Hagemann

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Bürgermeisterkandidat Wilfried Hagemann verspricht Verlässlichkeit, Weiterentwicklung und ein ständiges konstruktives Miteinander für die Zukunft. Foto: nh

Mit Motivation, Ideen und Leidenschaft will Wilfried Hagemann neuer Bürgermeister für Ludwigsau werden.

Friedlos. Mit seiner Tätigkeit bei der Gemeindeverwaltung Ludwigsau als Leiter der Finanzen habe er theoretisch gesehen das richtge Know-How und damit sehr gute Vorraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters. Dabei ist das nur einer von vielen Gründen, warum Wilfried Hagemann der neue Bürgermeister für Ludwigsau werden will. „Das Amt des Bürgermeisters begeistert mich, denn ich bin nah an den Menschen und vor allem nah an ihren Sorgen, Nöten und Wünschen“, erklärt der 57-Jährige im KA-Gespräch. Er ist in Friedlos aufgewachsen, wo er mit seiner Ehefrau auch seine drei Töchter (28, 22 und 19) und seinen Sohn (25) groß zog. Seine Familie stehe für ihn an erster Stelle – sie stehen bei seiner Bürgermeisterkandidatur zu 100 Prozent hinter ihm.

Ein Bürgermeister ist auch nur ein Bürger

Als Bürgermeister will Hagemann eher als „Bürger unter den Bürgern“ agieren und vor allem die Bürger aktiver in die Entscheidungsfindung der Gremien und der Verwaltung einbeziehen. „Transparenz ist sehr wichtig. Fehlende Transparenz führt zu Misstrauen“, erläutert der Friedloser und weiter: „Das WIR ist wichtig, der Erfolg einer Gemeinschaft.“ Die Gemeinde Ludwigsau brauche eine sachliche, effiziente, nach vorne gewandte, ideenreiche und mutige Politik, geprägt von Gestaltungswillen, Respekt und Akzeptanz. Nach seiner Ausbildung bei der Kreisverwaltung Hersfeld-Rotenburg machte er ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt, später weiter zum Verwaltungsbetriebswirt. Große Freude bereitet ihm die Wissensweitergabe an den Verwaltungsnachwuchs. So war sein beruflicher Werdegang stets von diversen Lehraufträgen begleitet, seit 1999 an den Beruflichen Schulen Bebra im Fach Verwaltungsrecht.

Know-How aus der Gemeindeverwaltung

Seit 2008 ist Hagemann bei der Gemeindeverwaltung Ludwigsau für die zentrale Steuerung und als Leiter der Finanzen tätig. Dadurch kenne er sich mit den finanziellen Gegebenheiten seiner Heimatgemeinde bestens aus. Für die Arbeit als Bürgermeister habe er bereits konkrete Ziele formuliert, die er mit Sach- und Fachkompetenz zum Wohle aller Ludwigsauer Bürger umsetzen möchte: Die Bereiche Finanzen, Verwaltung, Infrastrukturvermögen, Gremienzusammenarbeit, Bürgerbeteiligung, Gesellschaftsleben sowie Wirtschaft und Tourismus seien ihm besonders wichtig und liegen für Hagemann im Fokus. Er möchte mit neuen Ansätzen den Investitionsbedarf am kommunalen Infrastrukturvermögen dokumentieren und sukzessive abarbeiten. Im Vorfeld der jährlichen Haushaltsplanberatungen sollen turnusgemäße Ortsbegehungen mit abschließenden Bürgergesprächen stattfinden. Die Stärkung der Ortsbeiräte soll damit einher gehen.

Mit Mut und Weitblick investieren

„Die angekündigte Gesamtförderung aus der Hessenkasse sollte mit Mut und Weitblick unter Abwägung aller Vor- und Nachteile eingesetzt werden. Eine ganzheitliche Investitionsplanung bleibt hier unabdingbar“, erläutert der Bürgermeisteranwärter. „Zukunft gestalten kann man nur, wenn die Finanzen in Ordnung sind und die Bürger wissen, für was ihr Geld eingesetzt wird.“ Sichere Finanzen und Schuldenfreiheit der Gemeinde Ludwigsau bleiben für Hagemann daher Primärziele. Für die Zukunftsplanung sehe er außerdem die Ansiedlung von Gewerbetreibenden und die Unterstützung heimischen Gewerbes für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung vor. Am Herzen liegen ihm vor allem aber die Familien – so wie ihm auch seine eigene sehr wichtig ist. „Familien sind der Mittelpunkt unseres Lebens. Deshalb brauchen wir eine fami-lienfreundliche Gemeinde“, fährt der 57-Jährige fort. Dazu gehöre die wohnortnahe ärztliche Versorgung, die Stärkung der Vereine und die Unterstützung des Ehrenamts.

Jungwähler-Talkrunde

Ein wichtiges Anliegen sei es für Hagemann, auch mit der Jugend ins Gespräch zu kommen: „Die Jugend geht im Durchschnitt am wenigsten wählen. Dabei sind sie von den Entscheidungen und Entwicklungen in der Gemeinde künftig am meisten Betroffen.“ Um die jungen Menschen zu motivieren und direkter miteinzubeziehen, organisierte Hagemann extra eine Jungwähler-Talkrunde. Die Gesprächsrunde für junge Wähler findet am 27. März, ab 18.30 Uhr in den Bürgerstuben in Friedlos statt.

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