Bürgermeisterwahl: SPD Bebra nominiert Christina Kindler

Bebra. Christina Kindler wird als sozialdemokratische Kandidatin in den Bürgermeister-Wahlkampf in Bebra ziehen. Die 47jährige diplomierte Sozialpä

Bebra. Christina Kindler wird als sozialdemokratische Kandidatin in den Bürgermeister-Wahlkampf in Bebra ziehen. Die 47jährige diplomierte Sozialpädagogin wurde in der Delegiertenversammlung des SPD-Stadtverbands  am Montagabend einstimmig nominiert. Christina Kindler ist seit 1990 in der SPD und ist seit 2012 sowohl Stadtverordnete ihrer Heimatstadt Bebra als auch Kreistagsabgeordnete des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Seit 2012 fungiert sie zudem als Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes.

In ihrer mit viel Beifall bedachten Antrittsrede forderte sie "Frischen Wind für Bebra". Nach 18 Jahren Groß-Ära sei nun die Zeit reif für eine moderne Politik, die die Menschen in den Mittelpunkt stelle, und integriere; reif für eine transparente, glaubwürdige und offene Politik, welche die Bürgerinnen und Bürger mitnehme. Gemeinsam mit ihnen wolle sie vor allem die Zukunft der Stadt gestalten.

"Gefragt sind zukunftsweisende und nachhaltige Konzepte, mit denen sich die Menschen identifizieren können, Konzepte, die ihnen auch Mitwirkung und Teilhabe gewährleisten", so Kindler.

Zudem sei nun ein intelligentes Verwaltungs- und Finanzmanagement gefragt.  Sie stehe für eine nüchterne Haushaltspolitik, die der Stadt Handlungsräume sicherstelle um wichtige Aufgaben vor Ort finanzieren zu können. Dabei gehe es in erster Linie um  wirtschaftliche und soziale Effizienz. Der demografische Wandel sei eine der größten Herausforderungen für Städte und Gemeinden in ländlichen Regionen. Hier müssten intelligente Konzepte her, die eine gerechte Generationenpolitik ermöglichten.

Allerorten seien neue Ideen und  mitunter auch ganz neue Herangehensweisen gefordert. "Wir müssen viel stärker als bisher die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar in Planungen einbeziehen. Vor allem aber will ich die Ehrenamtlichen in Vereinen, Kirchen und anderen das Gemeinwohl fördernden Institutionen nachhaltig unterstützen und diese als Partner und nicht als Bittsteller begreifen."

Sie stehe ein für eine Politik mit Herz und Verstand, beschloss die Kandidatin Ihre mit lang anhaltendem Beifall begleitete Rede – Aufbruchsstimmung in der SPD in Bebra.

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