Bürgermeisterwahl in Hohenroda: Gespräch mit Amtsinhaber Andre Stenda

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Als Geschenk an die Bürger gab es vor Andre Stendas erster Amtszeit Sonnenblumenkerne. Doch wie sich die Gemeinde entwickelte, ändern sich auch die Mitbringsel: Nun gibt es Hyazinthen.

Der amtierende Bürgermeister Andre Stenda hat sich erneut zur Wahl gestellt, weil er nicht nur schon viel geleistet hat, sondern auch viel vor hat.

Hohenroda. Am 10. März steht in Hohenroda die Bürgermeisterwahl an. Zur Wahl haben sich neben dem amtierenden Bürgermeister Andre Stenda auch Uwe Metz und Frank Gösselgestellt. Der KREISANZEIGER hat sich mit allen drei Kandidaten vorab für ein Gespräch getroffen. Zuerst gehen wir auf Andre Stenda ein.

„Die Zeit ist für mich wie im Flug vergangen“, resümiert der Amtsinhaber, „ich wurde von Anfang an in Hohenroda gut aufgenommen und fühle mich mittlerweile mehr als beheimatet.“

Doch steckten in den letzten Jahren auch viele Arbeitsstunden, weiß Stenda, der weiterhin viel Lust und Energie für den Job hat: „Finanzen und Gebäudestrukturen waren anfangs desolat. Dennoch konnten wir gemeinsam in kürzester Zeit viele Baustellen abbauen, da alle an einem Strang gezogen haben.“ Das „Hand in Hand“-Motto von K+S gelte auch in Hohenroda. Für die Zukunft stehe noch der Abbau des Investitionsstaus (Fahrzeuge für Feuerwehr, Sporthalle in Mansbach, DGHs) an sowie das neue Rathaus und die Sanierung des Kindergartens.

Auch das Demenzdorf nähere sich dem Ziel. „Auf dem ehemaligen Tierparkgelände bei Mansbach soll das Demenzdorf mit 72 Plätzen und rund 50 bis 60 Arbeitsplätzen entstehen. Das wäre aktuell das hessenweit Erste und Deutschlandweit Zweite. Wir befinden uns jetzt in der Bauleitplanung und schaffen die Voraussetzungen, dass frühes­tens 2020 mit dem Bau begonnen werden kann“, fasst Stenda zusammen.

Die Familienfreundlichkeit ist laut Stenda ein wichtiges Thema, weshalb die Kosten für die Betreuung weiter gesenkt werden könnten, wenn es die Finanzen erlauben. „Vor ein paar Jahren lag Hohenroda da noch weit über dem Hessenschnitt. Mittlerweile liegt die Gemeinde etwas unter dem Schnitt mit den Gebühren“, erklärt der Rathaus­chef. Zudem sollen Vereine in Zukunft besser gefördert werden, da die Jugendarbeit unmittelbar mit diesen zusammenhänge. Die finanzielle Lage bestimme auch, wie es mit den Straßenbeiträgen weitergehe beziehungsweise Entscheidungen oder gar mögliche Entlastungen seitens des Landes.

Ein Bürgerbus sei gemeinsam mit Friedewald in Planung. „Wir arbeiten schon oft mit Friedewald eng zusammen und wollen auch den Bürgerbus gemeinsam umsetzen“, so Stenda.

„Die Hürden waren riesig mit den Schulden und dem Schutzschirm, aber wir haben es gemeinsam geschafft. Das ist auch das Erfolgsrezept für Hohenroda – jeder trägt seinen Teil dazu bei und man stößt überall auf Unterstützung“, freut sich der 32-Jährige.

Das vollständige Wahlprogramm und weitere Infos gibt es im Internet unter https://www.andre-stenda.de/. Dort ist auch ein digitaler Flyer hinterlegt.

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