Bürgermeisterwahl in Hohenroda: Gespräch mit Kandidat Frank Gössel

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Frank Gössel, hier vor der Lore am Schloss in Hohenroda, will vor allem die Idee eines Bürgerbusses in die Tat umsetzen.

Noch in Bad Hersfeld lebend, will Kandidat Frank Gössel im Falle einer Wahl zum Bürgermeister, seinen Lebensmittelpunkt nach Hohenroda verlegen.

Hohenroda. Als dritten Kandidaten gehen wir auf den in Bad Hersfeld lebenden Frank Gössel ein, der nach Amtsantritt nach Hohenroda ziehen würde. Er tritt neben Amtsinhaber Andre Stenda und Kandidat Uwe Metz zur Bürgermeisterwahl an.

Vor seiner aktuellen Zeit als Medizinprodukteberater arbeitete Gössel bis zum Jahr 2000 für die Hessische Brandversicherung beziehungsweise Sparkassenversicherung, wodurch er einigen Hohenrodaern bekannt sein dürfte.

„Ich will etwas bewirken und in die Hand nehmen. Hohenroda hat zudem die Größe, so dass ich mit jedem Bürger mindestens einmal sprechen kann, denn der persönliche Kontakt zu den Bürgern ist mir wichtig“, erklärt der 49-Jährige. „Ich will hören, was die Bürger beschäftigt.“ „Durch die bisherigen Gespräche habe ich zudem erfahren, dass sich vor allem ältere Personen einen Bürgerbus wünschen. Diesen könnte dann auch die Jugend nutzen, die etwa die Disco in Ausbach besucht“, stellt sich Gössel vor.

Außerdem solle das Vereinsleben gefördert und Gaststätten als Treffpunkt der Bürger bestärkt werden. Um das Gewerbe zu fördern, stellt Gössel sich „Pflegeplätze in der ehemaligen Flüchtlingsaufnahme“ vor. „Internet und Mobilfunk sind beide sehr auf der Strecke geblieben“, kritisiert er weiter. „Das, was kommt, ist gut, aber nicht nur mit einem Anbieter.“ Gössel wolle mit der Zeit gehen und einige Laternen mit W-LAN-Hotspots ausstatten, was dem allgemeinen Stand um das Internet entgegenwirken könne. „Diese Hotspots und den Bürgerbus würde ich auch privat finanziell mit unterstützen, um es auf den Weg zu bringen“, erklärt Gössel bestimmt.

Er weiß auch um die Situation mit den Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel in Hohenroda. „Man könnte ein Einkaufsforum ausrufen oder mobilen Lebensmitteltruck im Stile eines Foodtrucks durch die Ortsteile fahren lassen, der eine Reihe an Lebensmitteln zu den Bürgern bringt, so dass die nicht zu den Märkten außerhalb fahren müssen“, wirft Gössel als Ideen ein. Auch zum Thema Straßenbeiträge äußert er sich: „Es ist ein ‘No-Go’, dass die Anwohner zur Kasse gebeten werden. Das müsste vom Land kommen.“

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