Den Bürgern ein besinnliches Fest

Liebe Brgerinnen und Brger,Eis, Gltte und Schneegestber bestimmen in diesen Tagen unser alltgliches Leben.Trotz allen te

Liebe Brgerinnen und Brger,

Eis, Gltte und Schneegestber bestimmen in diesen Tagen unser alltgliches Leben.

Trotz allen technologischen Fortschritts zeigt uns die Natur ihre kalte Schulter. Sie hat uns im Griff. Ob wir pnktlich oder berhaupt zur Arbeit kommen, spielt da keine Rolle. Neben all dem rger birgt das aber auch eine wohl tuende Erkenntnis.

Das Wetter beherrschen wir nicht. Seinen Unbilden sind wir alle gleichermaen ausgesetzt. Auch in diesem Jahr habe ich wieder viele Menschen getroffen, die sich fr das engagieren, was ihnen wichtig ist: in Brgerinitiativen, sozialen Einrichtungen oder Vereinen.

Der Einsatz hat ganz unterschiedliche Gesichter. Aber berall ist die Freude an der ehrenamtlichen Arbeit zu spren. Das beeindruckt mich jedes Mal wieder aufs Neue. Herzlichen Dank fr Ihren Einsatz! Weniger beeindruckt sind viele Menschen von der Politik, ganz gleich ob auf Bundes-, Landes- oder Kommunalebene.

Es gibt Verdruss, aber auch Desinteresse. Nicht wenige beklagen den stndigen Streit und die ritualisierten Hahnenkmpfe. Unsere Demokratie lebt eben auch vom Streit, von der harten Auseinandersetzung. Im Ringen um Akzeptanz und Zustimmung mssen wir Politiker zuspitzen. Und wir mssen dem politischen Mitbewerber widersprechen, wenn es in der Sache begrndet ist. Streit dagegen, der den Gegner verunglimpft und ins Persnliche abdriftet, finde ich inakzeptabel.

Auf das, was Ihnen, liebe Brgerinnen und Brger, in unserer Demokratie bisweilen nervig, berflssig und aufgesetzt erscheinen mag, wird in den meisten Lndern der Welt verzichtet. In Diktaturen und autoritren Regimen wird Widerspruch zu und Kritik an den herrschen Verhltnissen mit schlimmen Repressalien bestraft. Ich erinnere daran, weil die wachsende Entfremdung zwischen Politik und Bevlkerung unsere Demokratie vertrocknen lsst.

Unsere Demokratie lebt weniger von fehlerlosen Politikern, die stets alles richtig machen, sondern von Brgerinnen und Brgern, die Anteil nehmen und mitmischen. Bloes Meckern zhlt nicht. Wer sich nicht engagiert, der muss das hinnehmen, was andere beschlieen.

Im kommenden Jahr am 27. Mrz whlen wir in Hessen unsere kommunalen Parlamente in den Landkreisen, Stdten und Gemeinden neu. Sie, liebe Brgerinnen und Brger, entscheiden dort ganz konkret darber, was in den kommenden fnf Jahren vor Ihrer Haustr passiert. Deshalb: Informieren Sie sich ber die Programme derjenigen, die sich zur Wahl stellen. Entscheiden Sie mit ber das, was Ihnen wichtig ist.

Gehen sie whlen! Erweisen Sie damit Ihrer Nachbarin, Ihrem Vereinskameraden, Ihrer Arbeitskollegin, die sich zur Wahl stellen und ehrenamtlich fr Sie arbeiten wollen, ein Mindestma an Respekt und Anerkennung.

Weihnachten ist kein Fest der Verdrossenheit und der Skepsis, sondern der Freude und Zuversicht. Frchtet Euch nicht! Dies rufen die Engel in der Heiligen Nacht den Hirten zu. Verleben Sie frhliche Festtage im Kreise Ihrer Lieben. Mein besonderer Gru gilt denen, die ber Weihnachten arbeiten mssen: in Kliniken, den Straenmeistereien, an Tankstellen oder Hotels.

Fr das neue Jahr wnsche ich Ihnen alles Gute. Ich freue mich auf viele weitere Begegnungen.

Glck auf und herzliche Gre

Ihr Michael Roth

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