Bebraer Schüler auf Platz Vier im Bundeswettbewerb

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Das Team Tarax AG (v.li.: Tim Becker, Tom Bogon, Jascha Mähler und Jonas Mötzing) überzeugte mit seiner innovativen und umweltfreundlichen Geschäftsidee.

Dank innovativer Idee platzieren sich Schüler aus der Biberstadt auf vorderem Platz im großen Bundeswettbewerb.

Bebra. Die Konkurrenz war groß, die vorgestellten Geschäftsideen innovativ und zukunftsgerichtet, die jungen Leute sympathisch, engagiert und überzeugend. Am Ende haben sich Jascha Mähler, Tim Becker, Tom Bogon und Jonas Mötzing beim Bundeswettbewerb „Jugend gründet“ mit ihrer Geschäftsidee für einen sprühbaren Einmalhandschuh Platz vier verdient. Die vier Schüler der Beruflichen Schulen Bebra waren das einzige Team aus Hessen, das es zu einer Einladung für die Zukunftsgründermesse, das „Jugend gründet“-Finale geschafft hat. Angetreten waren 4.107 Teilnehmer. Bei der Zukunftsgründermesse im Porsche-Museum stellten 34 Finalisten, die zehn besten Teams im Wettbewerbsjahr, sich und ihre Geschäftsideen an ihren Messeständen vor. Die Einladung zum Finale erhielten die Schüler, weil sie im ersten Schulhalbjahr einen Businessplan für eine Geschäftsidee entwickelt haben und unter 707 Businessplänen war ihrer einer der besten.

Im zweiten Schulhalbjahr hatte das Team zudem in einer Unternehmenssimulation seine ökonomische Kompetenz bewiesen. Die Geschäftsidee der vier Schüler aus Bebra besteht darin, das Angebot von herkömmlichen Einmalhandschuhen zu revolutionieren. Ihr Einmalhandschuh ist ­pass­genau, weil er aufgesprüht werden soll und er ist umweltfreundlich, weil er aus nachhaltig angebautem und recycelbarem Kautschuk des russischen Löwenzahns hergestellt werden soll. Die Jury, bestehend aus 16 hochkarätigen Fachleuten aus Wirtschaft, Hochschule und der Finanzwelt, lobte das Bebraer Team: „Ein tolles Team. Super vernetzt. Egal, was von der Jury gefragt wurde, alle Fragen wurden hochkompetent beantwortet.“ Ebenfalls gewürdigt wurde, dass das Team alle Anregungen der Jury aus dem Zwischenfinale in Hamburg aufgegriffen und umgesetzt hat. Nach Stuttgart begleitet und während des Wettbewerbs betreut wurden die Schüler von ihrem Lehrer Frank Wagner. Für ihre großartige Leistung erhielten die vier Bebraer Schüler als Sonderpreis eine Einladung zur JugendUnternimmt summer school 2017. Ein Auswahlkriterium war die wertebezogene ­Ge­schäfts­idee ihres nachhaltigen Einmalhandschuhs, bei der die Schüler unternehmerisches Denken und Handeln und die gesamtgesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens erkennbar miteinander verknüpft haben.

Die Siegeridee, ein individualisierbarer smarter Spiegel mit Sprach- und Gestenerkennung wurde von einem Schülerteam des Karl Schiller Berufskolleg Dortmund entwickelt und vorgestellt. Beim Finale mit dabei waren, außer dem Team aus Bebra und den Siegern aus Dortmund, Schülerteams aus Bruchsal, Rottenburg, Heidenheim, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart (Baden-Württemberg), Ismaning, Weißenhorn (Bayern), Wolfsburg (Niedersachsen) und Hamburg.

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