So bunt ist der Kreis: Erfolgreicher Infoabend

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Zu einem Markt der Möglichkeiten ­luden das Bündnis „bunt statt braun Hersfeld Rotenburg" und der Ausländerbeirat Bad Hersfeld ein

Bad Hersfeld. Zu einem Markt der Möglichkeiten ­luden das Bündnis "bunt statt braun Hersfeld Rotenburg" und der Ausländerbeirat Bad Hersfeld am gestrigen Mittwoch in die Stadthalle ein. Mehrere hundert Besucher nahmen das Angebot an, sich an den zahlreichen Informationsständen rund um das ­Thema Flucht, Zuflucht und Hilfe zu informieren. Initiativen und Einrichtungen der Region wie das Bündnis "Fulda stellt sich quer" und das buchcafè waren ebenso präsent wie der Internationale Bund und die Diakonie. Besonderes Augenmerk erfuhr der Stand für ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Dort konnten potentielle Helfer einen Fragebogen ausfüllen und so ihre Mitarbeit anbieten.

Neben Einheimischen fanden sich auch einstige Geflüchtete im Foyer der Stadthalle ein und wurden mit auf sie zugeschnittenen Angeboten empfangen.

Mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Bad Hersfelder Ausländerbeirats, Sahin Cenik begann im ­Anschluss eine zweieinhalbstündige Informationsveranstaltung. In seinem ­Impulsvortrag gab Christian Hendrichs, vom Vorstand des Hessischen Flüchtlingsrat, einen Rundumblick auf die derzeitige Situation in der hessischen Flüchtlingsarbeit und verwies auf die große Herausforderung, der sich nicht nur Kommunen, sondern auch die Zivilgesellschaft aktiv stellen müssen. Moderator Timo Schadt erläuterte die Intention der Veranstalter und erklärte: "Wir werden uns hier und heute informieren, statt zu spekulieren und zu diskutieren. Diskussionen und Handeln – das wird an anderer Stelle stattfinden."

Auf dem Podium war der Landkreis Hersfeld-Rotenburg daher auch durch drei Personen vertreten. Neben dem Landrat Dr. Michael Koch saßen Antonia Rösner und Frank Hildebrand vom Fachdienst Migration des Landkreises. Im Vorfeld und während der Veranstaltung gesammelte Bürgerfragen konnten so spezifisch beantwortet werden. Bürgermeister Christian Grunwald gab detaillierte Einblicke in die Situation in der Stadt Rotenburg. Er verwies auf die hohe Akzeptanz in der dortigen Bevölkerung, die zum überwiegenden Teil erkannt habe, dass eine gute Lösung für den einstigen Bundeswehrstandort gefunden worden ist.

Für ein wenig Aufregung sorgte der Linke-Politiker Ali Al Dailami, der aufgrund seiner eigenen Fluchterfahrung aus dem Jemen auf dem Podium saß. Seine weitestgehend Zustimmung findende, emotional vorgetragene Betrachtung der globalen und nationalen Lage, mischte der migrationspolitische Sprecher mit allzu offensichtlicher Werbung für seine Partei.

Das konnten und wollten die beiden Christdemokraten auf dem Podium nicht so stehen lassen. Neben dem auf einer Publikumsfrage basierenden "Ausflug" in die große Politik konzentrierte sich der Informationsabend ansonsten auf die praktischen Aspekte und lokalen Lösungen.

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