Burg-Herzberg-Festival begeisterte 20.000 Menschen... mit Bildergalerie

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Love, Peace & Happiness: Große Bildergalerie und Bericht vom diesjährigen Burg-Herzberg-Festival

Breitenbach a.H. Hippies aus ganz Deutschland und darüber hinaus pilgern jedes Jahr zum Burg-Herzberg-Festival – es ist wie ein ­Familientreffen, doch die Verwandtschaft ist sehr, sehr groß.

Was 1968 oben auf der Burg begann und Anfang der 90er Jahre, mit bescheidenen 300 Besuchern, seine Wiedergeburt erlebte, hat sich mittlerweile zu einem riesigen Event entwickelt. 11.000 Tickets wurden verkauft, hinzu kamen noch alle Kinder bis zum 14. Lebensjahr, für die der Eintritt frei war. So tummelten sich ­schätzungsweise bis zu 20.000 Menschen auf dem Areal, doch ganz nach dem Motto der Hippies, „Love, ­Peace and Happiness“, verlief alles in Eintracht und Harmonie.

 „Ich komme seit 1996 hierher“, erzählte der in Würde ergraute Kalle – gemeinsam mit Freunden aus Thüringen und Sachsen-Anhalt genoss er das Konzert auf der Hauptbühne, wo Miller Andersen die Musik von Woodstock auferstehen ließ. Während Maik Mondial auf der sogenannten „Freak-Stage“ ihren „Ritt über den Balkan“ zelebrierten, jonglierte Hannah Uphaus im Publikum mit drei roten Bällen. „Ich habe noch nie so ein entspanntes Festival erlebt“, schwärmte die 21-jährige, die erstmalig aus dem Schwarzwald angereist war.

Auf dem zentralen Platz waren mehrere große Planen gespannt darunter sah es aus wie in der Wohnzimmerab­teilung eines Möbelhauses – unzählige Sofas und Sessel luden zum Chillen ein. Der selbsternannte „Club der dreckigen Füße“ hatte es sich auf einer alten Ledercouch gemütlich gemacht, unter ­ihnen auch Josia Brändli aus der Schweiz, den im ver­gangenen Jahr das Herzberg-Fieber gepackt hatte.

Etwas stressiger ging es bei den fleißigen Helfern zu, „wir backen über 400 Stück pro Tag“, beschrieb Pizza-Bäcker Bernd seinen heißen Job direkt vor dem Ofen. Auch Lea Köhler und ihre Mitstreiterinnen an der Cocktail-Bar hatten alle Hände voll zu tun, doch mit einem Lächeln zauberte sie den nächsten „Lillet Wildberry“ und reichte ihn über den Tresen.

Auf mehreren kleinen Nebenbühnen gab es ebenfalls reichlich Musik, da war für ­jeden Geschmack etwas dabei – spannend wurde es am „Höllenschuppen“, denn die Bands entstanden erst während des Auftritts. Bis tief in die Nacht wurden die Bühnen bespielt, aber auch direkt vor dem eigenen Zelt war noch die eine oder andere Gitarre zu hören. Nach vier Tagen auf dem staubigen Feld freuten sich vermutlich die meisten auf ihr gemütliches Zuhause mit eigener Dusche – aber nächstes Jahr zieht es einen Großteil von ihnen wieder zurück an den Herzberg.

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