Carola Nicolaus zeigt ihre beeindruckenden Insektenaufnahmen ab dem 31. August

Heringen. Unter dem Titel "Das Unsichtbar sichtbar machen" eröffnet am Freitag, 31. August, die letzte Ausstellung der Saison im Heringer W

Heringen. Unter dem Titel "Das Unsichtbar sichtbar machen" eröffnet am Freitag, 31. August, die letzte Ausstellung der Saison im Heringer Werra-Kalibergbau-Museum um 20 Uhr. Gezeigt werden großformatige (Makro-)Fotografien von Carola Nicolaus.

Die in der Rhön lebende Naturfotografin findet die Motive fast immer in ihrer Umgebung, denn ihr Thema sind Insekten. Mit weit über einer Million Arten bilden die Insekten die zahlenmäßig größte Tierordnung auf der Erde. Zwar umgeben uns Insekten überall, aber nur selten werden sie bewusst wahrgenommen. Ein Fehler, wie die großformatigen, gestochen scharfen und farbenprächtigen Aufnahmen in der Ausstellung eindrücklich zeigen.

Mit unendlicher Geduld wartet Carola Nicolaus auf den richtigen Moment, um ihre kleinen und scheuen "Fotomodelle" abzulichten. Diese Momente hält sie in ihren Makro-Fotos fest, macht sie so "vergrößerbar". Durch geschickt gewählte Bildausschnitte und eine perfekte fototechnische Umsetzung werden ihre Bilder vom alltäglichem "Krabbelzeug" in Feld und Flur zu hochästhetischen Kunstwerken.

Die im thüringischen Bad Liebenstein geborene Fotografin Carola Nicolaus lebt seit 1990 in Tann in der Rhön. Dort arbeitet sie als selbstständige Naturfotografien. Ihre Arbeit charakterisiert sie selbst folgendermaßen:

"Besonders für die Tierfotografie benötigt man eine Menge Geduld. Landschaften bewegen sich nicht - Tiere schon. Deshalb muss man sich auf die Lauer legen und warten, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein und seine eigene Position, aus der man fotografiert, festlegen. Man muss von früh bis spät unterwegs sein und darf sich von schlechtem Wetter nicht abschrecken lassen."

Die Schau wird veranstaltet vom Förderkreis Werra-Kalibergbau- Museum e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Heringen.

Interessierte können sich die Ausstellung von Samstag, 1. September, bis Sonntag, 21. Oktober, immer dienstags bis freitag von 14 bis 18 Uhr sowie samstag und sonntag von 13 bis 18 Uhr besichtigen. Der Eintritt ist frei.

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