CDU: Gute Konzepte zur Stadtentwicklung sind gefragt

Mitglieder der CDU-Fraktion von links): Hartmut Ziehn, Jan Saal, Silvia Schoenemann, Andreas Rey und Thomas Schaffert.
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Mitglieder der CDU-Fraktion von links): Hartmut Ziehn, Jan Saal, Silvia Schoenemann, Andreas Rey und Thomas Schaffert.

Schuldzuweisungen an Magistratsmitglieder seien nicht hinnehmbar.

n Bad Hersfeld. Mit Sorge betrachtet die CDU-Fraktion in der der Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung die vorerst gescheiterte Ansiedlung eines Kaufland-Verbrauchermarktes auf dem Schlachthofgelände.

„Leider steht aber nicht nur dieses Projekt vor kaum überwindbaren Schwierigkeiten. Das Großprojekt „Wever-Gelände“ befindet sich ebenfalls im starken Sinkflug. Auch der gesamte innerstädtische Einzelhandel, die Gastronomie, Festspiele und Tourismus in jeder Form suchen händeringend nach Problemlösungen und ihrer Ausrichtung für die Zukunft“, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Rey.

„Leider stellen wir fest, dass städtische Konzepte vom Bürgermeister oft ohne Plan B bzw. geeigneter Alternativen blauäugig angegangen werden. Anstatt engagiert persönlich voran zu gehen, alle personellen Ressourcen einzubinden, die Kräfte zu bündeln und gemeinsam Stärke zu zeigen, versteckt man sich hinter verschlossenen Rathaustüren und sucht die Schuld für das Scheitern von Projekten stets bei anderen. Die erneuten Anschuldigungen gegenüber einzelnen Mitgliedern des Magistrats sind nicht hinnehmbar. Gegenseitige Schuldzuweisungen und die Ursachen permanent bei Dritten zu suchen, sind Anzeichen der Verunsicherung und Gift für Investoren. Die Außendarstellung der Stadt ist entsprechend katastrophal“, so Rey weiter.

Kritik übt die CDU auch an den vereinzelten Stimmen, die nun überhastet eine Kauflandansiedlung auf dem Wever-Gelände fordern. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Schaffert erläutert: „Wer die Ausführungen des Zentralausschusses der Regionalversammlung sorgfältig gelesen hat, wird feststellen, dass auch dieser Bereich nicht für eine Abweichung vom Regionalplan in Frage kommt, da eine Einhaltung des siedlungsstrukturellen Integrationsgebot verpflichtend ist. Stattdessen sollten wir lieber die von der Regionalversammlung aufgegebenen Hausaufgaben machen und ein überarbeitetes und realisierbares Konzept vorlegen. Wir appellieren an den Bürgermeister, nun endlich die Ärmel hochzukrempeln und die Projekte anzupacken. Die Mehrheitsfraktionen im Stadtparlament werden dies auf jeden Fall tun“, so Schaffert.

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