Damit man nicht nur Bahnhof versteht

rztliches Fachlatein kann Missverstndnisse verursachen Waldhessen. Altsprachliche Fachausdrcke und moderne Abkrzungen in der M

rztliches Fachlatein kann Missverstndnisse verursachen

Waldhessen. Altsprachliche Fachausdrcke und moderne Abkrzungen in der Medizin sind fr Patienten verwirrend und knnen gefhrliche Verwechslungen und Missverstndnisse verursachen. Darauf weist die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen hin und bezieht sich dabei auf eine britische Studie.

Beispielsweise sehen die Vorsilben 'hypo' und 'hyper' hnlich aus und klingen auch hnlich, haben aber eine gegenstzliche Bedeutung. Als Hypertonie wird ein Bluthochdruck bezeichnet, die Hypotonie beschreibt einen niedrigen Blutdruck unterhalb der Norm. Das gleiche gilt fr die Begriffe Hypoglykmie (Unterzuckerung) und Hyperglykmie (berzuckerung). hnlich missverstanden werden immer wieder auch die Vorsilbenpaare inter/intra, super/supra, pre/post, ante/anti. Besonders schwer knnen Patienten solche zusammengesetzten Wrter verstehen, wenn sie aus alten Sprachen und englischen oder deutschen Begriffen zusammengesetzt werden.

Der medizinische Fachjargon ist durchsetzt mit solchen Worten, die aus dem Griechischen oder Lateinischen ausgeliehen sind. Insbesondere Patienten, die aus nicht-europischen Lndern stammen, knnen diese Fachbegriffe sehr fremd in den Ohren klingen. Dann besteht die Gefahr, dass ihnen wichtige Informationen und Hinweise des Arztes unverstndlich bleiben, so Denise Jacoby, Sprecherin der TK in Hessen. Je intensiver die rzte ihre Patienten in Entscheidungen einbeziehen, desto eher knnen solche Missverstndnisse vermieden werden. Den Patienten rt Jacoby, im Zweifelsfall genau nachzufragen. So knnen sie sicher sein, dass sie die rztlichen Anordnungen verstehen. Informierte Patienten, die vom Arzt in verstndlicher Sprache in alle Entscheidungen mit einbezogen werden, knnen die Chancen und Risiken von Behandlungen besser einschtzen und sind insgesamt zufriedener mit ihrer medizinischen Behandlung, so Jacoby.

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