Das Impfen kann starten

Warten auf den Startschuss von links): Martin Ködding, Dr. Bardo Kürten, Michael Gottbehüt und Landrat Dr. Michael Koch.
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Warten auf den Startschuss von links): Martin Ködding, Dr. Bardo Kürten, Michael Gottbehüt und Landrat Dr. Michael Koch.

Impfzentrum in Rotenburg öffnet am 9. Februar

Rotenburg. das Warten hat ein Ende: Am 9. Februar nimmt das Impfzentrum des Landkreises Hersfeld-Rotenburg in der Göbel Hotels Arena endlich seinen Betrieb auf. Planmäßig war das Impfzentrum bereits im Dezember einsatzbereit, doch mangelte es wie überall am Nachschub mit Impfstoffen. Nichtsdestotrotz sei man bisher bei der Impfung durch mobile Teams gut vorangekommen, berichtete Landrat Dr. Michael Koch: In Kürze werden die Erstimpfungen in den Altenheimen abgeschlossen sein, außerdem sind bereits 750 Beschäftige in den Krankenhäusern, vor allem im Intensivbereich und der Notaufnahme sowie natürlich auf den Covid-Stationen, geimpft. Als nächstes kommen nun Rettungskräfte und Mitarbeiter der mobilen Pflegedienste an die Reihe, zusätzlich zu den nun beginnenden freiwilligen Impfungen. Ab nächster Woche stehen zunächst 350 Impfdosen pro Woche zur Verfügung. In der vierten Woche wird das Kontingent auf 470 Dosen erhöht, zusätzlich zu weiteren 350 Dosen für die Zweitimpfungen, so dass dann bereits etwas über 1.000 Dosen pro Woche verimpft werden können. Damit sind die Kapazitäten des Impfzentrums aber noch lange nicht ausgeschöpft. „Wenn mehr Impfstoff kommt, können wir jederzeit hochfahren“, bekräftigt Dr. Koch. Er sieht den Landkreis gut auf die nun beginnenden Impfungen vorbereitet. So haben die Bürgermeister alle Einwohner über 80 Jahre in ihren Kommunen angeschrieben, um sie auch abseits des Internets über die Möglichkeit zur Impfung zu informieren. Für Fragen stehen sogenannte Impflotsen zum persönlichen Gespräch bereit, die außerdem auch die Impftermine organisieren. Thorsten Bloß, Fachdienstleiter Gefahrenabwehr und Impflotse für Bebra, hatte in den vergangenen Tagen bereits Einiges zu tun: Termine sind bereits bis Ende März vergeben. Unter den Älteren sei die Impfbereitschaft besonders hoch, berichtet er. Auch der organisatorische Leiter des Impfzentrums, Martin Ködding, ist guter Dinge. Man habe bereits bei den mobilen Impfungen gute Erfahrungen gesammelt, wobei er insbesondere die gute Vorbereitung durch die Alten- und Pflegeheime lobte. Auch die Reaktionen auf die Aufrufe zur Mitarbeit im Impfzentrum fielen sehr positiv aus: Rund 800 Bewerber haben sich gemeldet und ihre Bereitschaft zur Mitarbeit erklärt. Im Vollbetrieb werden 60 Mitarbeiter benötigt, so dass bereits genügend Kräfte für den Betrieb des Impfzentrums geschult werden konnten.

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