Die vier Modi des E-Bike-Motors lohnen sich

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Auch mal die Aussicht genießen über Wippershain – Daniel Kolb mit den Corratec E-Bikes aus der Fahrradhandlung Angelika Riebold. Der kleine Fleck am Himmel: Ein Hubschrauberrundflug der Wippershainer 700-Jahrfeier.

Mit Strom bergauf: Zweiter Fahrbericht über die ersten Fahrten mit E-Bikes von der Fahrradhandlung Angelika Riebold.

Schenklengsfeld. Bei unserem zweiten Ausflug mit den E-Bikes von Angelika Riebold ging es erstmal von Bad Hersfeld aus über den Solztalradweg nach Schenklengsfeld. Immer wieder gab es kleine Besonderheiten am Wegesrand zu sehen, die einem mit dem Auto sonst verborgen bleiben. Sei es eine Skulptur oder auch nur ein Aussichtspunkt.

Eine Weile fuhren wir noch ohne Hilfe des E-Motors. Doch nach einiger Zeit machte sich bemerkbar, dass wir zwar mit kurzen Strecken keinerlei Probleme haben, lange Fahrten aber doch an den Kräften zehren. Daher schalteten wir den E-Motor hinzu, der sich in vier Stufen regulieren lässt: Eco, Tour, Sport und Turbo.

Mit Eco kommt man schon gemütlicher voran, aber bei allen Stufen gilt: Ohne Bewegung der Beine baut sich keinerlei Geschwindigkeit auf. Durch das strahlende Wetter und den Start des Stadtradelns am Sonntag machten sich auch noch viele weitere Fahrradfahrer auf in die Natur. Da kam es auf den teils engen Radwegen also auch zu Gegenverkehr und wir mussten hintereinander fahren.

Mit einem kurzen Wechsel von Eco auf Tour konnten wir aber schnell wieder zueinander aufholen und nebeneinander fahren, ohne dass der Vordermann bremsen musste. Dadurch ist der Elektromotor nicht nur bei steiler Strecke von Vorteil, sondern besticht ebenfalls auf gerader Fahrbahn.

Bei der Auffahrt in Schenk­lengsfeld in Richtung ­Groß­sporthalle schalten wir doch mal von Eco auf Turbo, um die Steigung möglichst gemütlich zu bewältigen. Nach einem kleinen Abstecher durch Erdmannrode geht es weiter nach Wippershain zur 700-Jahrfeier. Im Dorf mit Aussicht angekommen, dürfen die Räder erstmal ruhen, bis wir unsere Tour zu Fuß durch das Dorf beendet und uns zwischendurch gestärkt haben. Um uns noch von dem Motto der 700-Jahrfeier zu überzeugen, geht es erneut mit Turbo nach oben zum Aussichtspunkt neben dem Sportplatz, an dem wir eine Weile innehalten und die Ruhe genießen, die in der Entfernung nur von den Hubschrauberrundflügen durchbrochen wird.

Zum Schluss düsen wir berg­ab in Richtung Bad Hersfeld, brauchen zwar keinen Elektromotor mehr, erreichen aber dennoch ansehnliche Geschwindigkeiten jenseits der 40 Kilometer pro Stunde. Wieder am Start angekommen, sind unsere Akkus jeweils mit noch mehr als 50 Prozent gefüllt. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei rund 18 Kilometern pro Stunde, bei einer zurückgelegten Strecke von rund 41 Kilometern und etwas über zwei Stunden reiner Fahrtzeit.

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