Aus dem „echten“ Leben

Jugendbuchautor Jochen Till zu Gast an der Brder-Grimm-Gesamtschule Bebra Bebra. Im Rahmen der osthessischen Jugendbuchwoche hielt der Ju

Jugendbuchautor Jochen Till zu Gast an der Brder-Grimm-Gesamtschule Bebra

Bebra. Im Rahmen der osthessischen Jugendbuchwoche hielt der Jugendbuchautor Jochen Till an der Brder-Grimm-Gesamtschule Bebra am Mittwoch, 25. November, eine Lesung fr die Jahrgngeacht undzehn ab.

Dabei stellte er Auszge aus einigen seiner Bcher vor, beantwortete Fragen und erzhlte von sich und seinem Leben und vom Schreiben. Begleitet wurde ervon Christian Funk, ein Lehramtsstudent aus Frankfurt, der die Rolle des Vorlesens bernahm.

Zunchst erzhlte der Autor den Schlern, wie er zur Schriftstellerei gekommen war: er hatte 1995 eine Freundin, die auf Schriftsteller stand. So entschied er sich kurzerhand dazu, das Buch Der Junge Sonnenschein zu schreiben. Kaum war das Buch erschienen, trennte sich seine Freundin von ihm, doch Jochen Till blieb beim Schreiben und hat seitdem 15 Bcher verffentlicht, eines davon (Ohrensausen) war 2003 fr den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Zu jedem Vortrag gab der Autor eine kurze Einfhrung zum Buch und Christian Funk las einen Auszug.

Fragen beantwortete Jochen Till in Schlersprache bereitwillig und ausfhrlich, was die Veranstaltung sehr kurzweilig machte und die Schler interessiert zuhren lie. So erfuhren sie, dass Jochen Till fr die Fertigstellung eines Buches ca. vier Monate bentigt.

Die meisten Ideen zu seinen Bchern stammen aus dem echten Leben oder aus Situationen, die er selbst erlebt hat. Von dem Verkauf der Bcher allein kann er sich nicht ernhren, er schreibt deshalb Drehbcher und fhrt Lesungen durch. Erstaunt zeigten sich die Schler, als sie erfuhren, dass ein Schriftsteller kein Mitspracherecht beim Einband und dem Klappentext seines Buches besitzt, obwohl das uere des Buches und der Verkauf in engem Zusammenhang stehen.

Die Stadt Bebra untersttzte die Veranstaltung finanziell, sodass die Lesung fr jeden Schler erschwinglich war. Viele htten sich auch sehr gergert, sie nicht mitbekommen zu haben.

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