Ein Frühstück mit... Janina Stopper

Janaina Stopper beim Gespräch mit KA-Redakteur Philipp Ling.
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Janaina Stopper beim Gespräch mit KA-Redakteur Philipp Ling.

Im Gespräch mit der „Momo“-Darstellerin

Für Janina Stopper bedeutet die Jubiläums-Spielzeit in Bad Hersfeld gleich ein doppeltes Wiedersehen: Nicht nur mit der Stiftsruine wo sie 2016 in „Hexenjagd“ brillierte), sondern auch mit einigen Mitgliedern des Ensembles von Momo, mit denen sie das Stück bereits 2013 in Garmisch-Patenkirchen spielte. Und mit der Crew der Festspiele ist sie ja auch schon bestens vertraut.

Mit Momo war sie vor ihrem Engagement 2013 nicht so vertraut gewesen: „Ich wusste, wer Momo ist, aber das Buch habe ich als Kind nie gelesen.“ Doch seit sie die Rolle übernahm, ist ihr das Stück ans Herz gewachsen. „Ich war sehr positiv überrascht, wie zeitlos das Stück ist. Man denkt, es ist in jeder Zeit aktuell“, berichtet sie. Das Thema ‚Zeit ist Geld‘ und der Wert der Freizeit gegenüber dem des Geldes, „all das ist stets brandaktuell – außer, es wird sich alles komplett ändern.“

Gut gefällt ihr auch, dass es kein reines Kinderstück ist, sondern auch für Erwachsene interessant. „Besonders schön ist es sicher für Erwachsene, die die Geschichte aus ihrer Kindheit kennen und nun sie nun noch einmal mit neuen Augen sehen können“, sagt sie.

Ein Kind zu spielen war dabei für die 31-Jährige durchaus eine Herausforderung – obwohl sie aufgrund ihrer zierlichen Statur auf der Bühne oft für jugendliche Rollen gecastet wird. Daran stört sie sich keineswegs: „Für mich ist das ein Vorteil: Wenn ich dann 50 bin, kann ich noch 30-jährige spielen“, sagt sie lachend. Kinder bewegten sich jedoch anders als Erwachsene, weswegen sie ihre Bewegungen sorgfältig einstudierte. In Bad Hersfeld fällt ihr dies aber leichter: „Die Stiftsruine ist so groß und alles ist so weit weg - da kommt man sich gleich viel kleiner vor.“

In Bad Hersfeld fühlt sie sich jedenfalls sehr wohl, und hat sogar einen Geheimtipp für die Entspannung nach den Proben: Ein Besuch in der Kurbad-Therme. Besonders freut sie sich darüber, dass diesmal auch ihre Familie in Bad Hersfeld dabei ist – und ihr dreijähriger Sohn wird nun mit „Momo“ zum ersten Mal seine Mama auf der Bühne sehen.

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