Einsatz für Elektromobilität im ländlichen Raum

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Bürgermeister Georg Lüdtke lud vergangenen Donnerstag zu einer Informationsveranstaltung zum Thema "Elektromobilität im ländlichen Raum" ein.

Baumbach. Die Gemeinde Alheim wurde in den letzten Jahren bereits für nachhaltige Ausrichtung und vorraussschauende Energiepolitik mit einigen Auszeichnungen und öffentlicher Würdigung belohnt. Georg Lüdtke war einer der ersten Bürgermeister, der dem Verein "Elektromobilität Nordhessen – Mobilität im ländlichen Raum" beigetreten ist und bemüht sich seitdem für die optimale und vermehrte Einsetzung von Elektro-fahrzeugen in der Region.

Am Donnerstag lud die EnergieNetz Mitte, der Netzbetreiber der EAM, gemeinsam mit der Gemeinde Alheim zur Informationsveranstaltung zum Thema  "E-Mobilität im ländlichen Raum – Ein Praxisbeweis E-Wald" ein.Einige Experten der E-Wald GmbH und der Veniox GmbH & Co.KG waren vor Ort, um zum Thema zu referieren. Energie-, Automobil- und Technologieunternehmen sowie Universitäten forschen gemeinsam daran, wie Elektrofahrzeuge optimal Wind- und Solarstrom speichern können.  Einige Pilotprojekte und Modellversuche  mit E-Mobilen und der dafür notwendigen Infrastruktur laufen bereits in manchen Regionen Deutschlands.

Anton Achatz, COO bei E-Wald, informierte alle Interessierten im gut gefüllten Bürgerhaus  über eCarsharing im ländlichen Raum. Die E-Wald GmbH setzt im bayrischen Kerngebiert auf einen flächendeckenden Ausbau von Ladestationen und Mobilitätsangeboten, wie eCarsharing und die Langzeitvermietung von Elektroautos.   Ein dichtes Netz an Ladesäulen soll geschaffen werden und eine signifikante Zahl von Zweitwagen soll auf Elektromobilität umgestellt werden. An erster Stelle steht der Einsatz regenerativer Energiequellen und eine CO2-neutrale Nutzung von Elektroautos. Speziell zugeschnittene Angebote, wie zum Beispiel Bürger- oder Hotelautos, können durch die Kooperation mit kommunalen oder privaten Trägern verwirklicht werden – dadurch wird die Mobilität von Touristen und Einheimischen gefördert.Die Infrastruktur des Unternehmens besteht aktuell aus 120 öffentlich zugänglichen Ladestationen mit 450 Ladepunkten und 34 eCarsharing-Standorten.

Anschließend informierte Ronald-Mike Neumeyer, Geschäftsführer der Veniox GmbH & Co.KG Bremen,  über zukunftsgerechte Ladeinfrastruktur für die Mitte Deutschlands. Veniox fungiert als unabhängiger    Systemanbieter für Komplettlösungen im Bereich der Elektromobilität.Im Mittelpunkt von Veniox steht der Vertrieb der gesamten Palette elektromobiler Ladestationen. Als Lösungsanbieter übernimmt das Unternehmen sowohl die Lieferung, die Inbetriebnahme, die Montage, den fortwährenden Betrieb als auch die gesetzlich vorgeschriebenen sicherheitstechnischen Überprüfungen der Ladestationen.Abschließend gab es strategische und operative Mobilitätsberatung von Michael Schramek, Geschäftsführer der EcoLibro GmbH Troisdorf.

An der enormen Zunahme an Elektrofahrrädern und den neuen Modellen von alltags-tauglichen Elektroautos lässt sich unschwer erkennen, dass der "point of no return" erreicht ist und es im Thema Elektromobilität kein zurück mehr gibt.

Wenn Elektrofahrzeuge in intelligente Netze mit regenerativer Stromversorgung eingebunden werden, dann werden sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.Daher ist das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million solcher Elektroautos auf die Straße zu bringen.

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