Energieminister Al-Wazir besuchte die Kirchner Solar Group

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Hoher Besuch bei der Kirchner Solar Group in Heinebach am Mittwoch: Hessens Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir besuchte das Unternehmen.

Heinebach. Hohen Besuch erwartete die Kirchner Solar Group in Heinebach am vergangenen Mittwoch: Hessens Wirtschafts- und Energieminister  Tarek Al-Wazir besuchte das Unternehmen, um sich darüber zu informieren.In den nächsten zwei Wochen ist der Minister in ganz Hessen unterwegs, um einige Unternehmen kennenzulernen. Er sieht weiter große Chancen in der Nutzung der Solarenergie.

Alheims Bürgermeister Georg Lüdtke und der Geschäftsführer der Kirchner Solar Group, Christian Wahl, nahmen Al-Wazir herzlich in Empfang. Seine erste Handlung: Der Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde Alheim.Dann führte der Geschäftsführer die Gruppe über das Firmengelände und erläuterte die einzelnen Prozesse des Unternehmens.

Die Kirchner Solar Group plant und installiert Photovoltaikanlagen und sorgt für eine nachhaltige, klimafreundliche und bezahlbare Stromversorgung aus Solarenergie. Photovoltaik-Anlagen wandeln Sonnenlicht in Elektrizität um und trugen im vergangenen Jahr ca. 4 Prozent zum hessischen Bruttostromverbrauch bei.  "Wenn wir aus fossilen und atomaren Brennstoffen aussteigen wollen, brauchen wir neben Windrädern auch weiterhin neue Solaranlagen, die inzwischen zu sehr viel geringeren Preisen gebaut werden als in der Vergangenheit",  erklärt der Minister während der Führung.

Für dieses Jahr wird mit etwa 70 Megawatt in Hessen und 1.200 Megawatt bundesweit gerechnet.  Die Kirchner Solar Group plant und installiert Solaranlagen auf Hausdächern und Freiflächen und handelt mit hochwertigen, zum Teil selbst entwickelten Komponenten. Mehr als 13.500 Photovoltaik-Dachanlagen hat KSG bereits realisiert, bestätigt Wahl.Photovoltaik sei der Zukunftsmarkt – mit dem Ziel, die Energieversorgung in Deutschland dezentraler zu gestalten und die Verbraucher unabhängiger von Energieversorgern zu machen.

"Die Kirchner Solar Group räumt dem Nachhaltigkeitsgedanken einen hohen Stellenwert ein. Unsere Produkte und Leistungen sollen eine umweltfreundliche Wende hin zu erneuerbaren Energien fördern", so der Geschäftsführer weiter.Kirchner ist weltweit aktiv: Für afrikanische Länder produziert Kirchner Anlagen, die unabhängig von Stromnetzen betrieben werden können.Dies funktioniert mit Standard-Frachtcontainern, die mit Modulen bestückt werden und vor Ort, wie besipielsweise in Uganda, installiert werden. Fünf dieser Container – im Wert von je 75.000 Euro circa – hat das Unternehmen schon gebaut. Im Januar dieses Jahres hat die KSG sogar eine Berufsschule in Uganda errichtet, sodass die Anwohner dort einiges über Solaranlagen lernen und gegebenfalls sich selbst helfen können.Al-Wazir war sichtlich beeindruckt: "Es ist sehr spannend, dass man weltweit denkt. Kirchner wollte entlegene Dörfer in Afrika mit Strom versorgen, und dann klappt es auch noch. Das ist fortschrittlich und erhöht die Lebensqualität im ländlichen Raum."

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