Noch mehr Stars bei der Festspielen 2018

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Von links: Brigitte Grothum, Dennis Herrmann und Natalja Joselewitsch.

Die Ensembles der Festspiel-Stücke stehen jetzt fest

Bad Hersfeld. Nachdem schon Namen wie Christian Nickel, Pierre Sanoussi-Bliss, Andreas Schmidt-Schaller, Nina Petri, Anouschka Renzi, Claude-Oliver Rudolph oder André Hennicke für „Peer Gynt“ veröffentlicht wurden, stehen nun auch die Ensembles der anderen Inszenierungen fest. Neben Schauspielern, die den Zuschauern aus großen Theater- oder Filmproduktionen bekannt sind, wurde auch eine ganze Reihe junger Darsteller für die Festspiele gewonnen.

Der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele Joern Hinkel freut sich, dass nicht nur „Peer Gynt“, sondern auch alle anderen Inszenierungen der 68. Bad Hersfelder Festspiele hochkarätig besetzt sind: „Hinter uns liegen sehr intensive Vorsprechen, wir haben im gesamten deutschsprachigen Raum nach neuen Gesichtern und Talenten gesucht und sind – in meinen Augen – fündig geworden. Ich bin unglaublich gespannt darauf, sie endlich alle gemeinsam auf der Bühne zu sehen.“

Brigitte Grothum wird in der deutschen Erstaufführung von „Shakespeare in Love“ als Königin Elisabeth auf der Bühne der Stiftsruine stehen. Sie ist aus zahlreichen Rollen in Film- und Fernsehen wie auch im Theater bekannt und war in Bad Hersfeld bereits in „Hexenjagd“ zu sehen. Die Rolle der ironischen und trickreichen Queen ist für sie „ein ausgesprochener Leckerbissen für Schauspieler.“ Außerdem wird sie im Familienstück „Lenas Geheimnis“ die Großmutter der Titelheldin spielen. „Ich liebe es, zwei so verschiedene Rollen zu verkörpern und freue mich auf mein Bad Hersfelder Festspieljahr“, so die Schauspielerin.

Die Hauptrollen in „Shakespeare in Love“, William Shakespeare und seine Geliebte Viola de Lesseps werden von Dennis Herrmann und Natlja Joselewitsch gespielt. Beide sind renommierte Theaterschauspieler – Herrmann derzeit am Schauspiel Bochum, Joselewitsch am Theater Münster – und waren auch schon im Fernsehen unter anderem in „Soko Leipzig“ zu sehen.

Ebenfalls zum Ensemble von „Shakespeare in Love“ gehört Martin Semmelrogge, der im vorigen Jahr im Eichhof-Stück „Die 39 Stufen“ sein komödiantisches Talent unter Beweis stellte. Er spielt diesmal Wabash, einen stotternden Handwerker, der das erste Mal in seinem Leben auf der Bühne steht. In „Lenas Geheimnis“ wird er außerdem den „Mäusekönig“ spielen. Große und kleine Besucher von „Lenas Geheimnis“ dürfen sich auf Horst Janson als grimmigen Hausmeister freuen. Mit über 50 Jahren Bühnen- und Bildschirmpräsenz ist er Zuschauern jeder Altersstufe bekannt, ob als „Der Bastian“ oder aus der „Sesamstraße“.

Robert Joseph Bartl, im letzten Jahr mit dem Zuschauerpreis geehrt, wird diesmal am Schloss Eichhof zu sehen sein, zusammen mit Mathias Znidarec. Auch im Musical „Hair“, inszeniert von Gil Mehmert, kehrt mit Bettina Mönch (bekannt aus „Cabaret“) eine beliebte Festspiel-Darstellerin zurück. Ebenso zum Ensemble gehören mit Riccardo Greco und Christof Messner zwei bekannte Musical-Stars.

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