Erste Elektroladesäule im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

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Bei der Inbetriebnahme der neuen Ladestation in Friedewald: (von links) Ute Schulte (Regionalmanagement Nordhessen), Dirk Noll (Bürgermeister Friedewald), Jörg Gisselmann (Leiter der Netzregion Borken), Markus Göbel (Göbel’s Schlosshotel) undKarsten Bickel (Projektbearbeitung EAM). Foto: Grebe

Friedewald. Im Innenhof von Göbel's Schlosshotel wurde die Ladestation für Elektro-Fahrzeuge in Betrieb genommen.

Friedewald.  Im Zuge des Projektes FREE (Freizeit- und Eventverkehre mit intermodal buchbaren Elektrofahrzeugen) hat Friedewald als erste Gemeinde im Landkreis Hersfeld-Rotenburg eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge bekommen, die direkt an Göbel’s Schlosshotel installiert wurde. Die Elektrofahrzeuge werden in das öffentliche Verkehrsnetz integriert und sollen Besuchern eine Anfahrt ohne den eigenen PKW und trotzdem Mobilität ermöglichen.

In Nordhessen gibt es bereits mehrere Ladestationen an verschiedenen Standorten. Ute Schulte, Leiterin Abteilung Tourismus beim Regionalmanagement Nordhessen, ist sich einer positiven Wahrnehmung sicher. "In der gesamten Region in Nordhessen gibt es bereits mehr als 100 Ladepunkte, welche die Touristen auf das Projekt aufmerksam machen. Wir freuen uns, dass wir mit der neuen Station auch in Hersfeld-Rotenburg vertreten sind".Auch der Bürgermeister Dirk Noll ist von dem Projekt begeistert. "Wir freuen uns, dass unser kleines Friedewald als Standort ausgewählt wurde.  Dies ist eine gute Einrichtung und wird helfen, unserer touristische Infrastruktur weiter auszubauen. Außerdem zeigt es, dass Friedewald auch mit der Zeit geht".  Markus Göbel, von Göbel’s Schlosshotel, war bei der Anfrage des Standortes auf dem Grundstück des Hotels sofort von diesem Projekt begeistert.

Zu den bereits vorhandenen 110 Ladepunkten sollen bis 2015 noch etwa 120 hinzukommen, darunter zehn an größtenteils touristischen Schwerpunkten in Kommunen der Landkreise Hersfeld-Rotenburg, Schwalm-Eder und Kassel.Für die Gestaltung der Ladesäulen und die zugleich leichte Handhabung haben die EAM in Kooperation mit den Städtischen Werken ein einheitliches Zugangsmedium entwickelt. "Die Ladestation soll aber nicht nur den Touristen, sondern auch den Menschen der Region Zugang zu der Elektromobilität verschaffen. Deshalb ist uns der einfache Zugang zum Verkehrsangebot besonders wichtig", sagt Jörg Gisselmann, Leiter der Netzregion Borken. Der Neuwert eines solchen Fahrzeuges liegt etwa bei 30.000 Euro. Ist das Auto voll aufgeladen, können ungefähr 150 Kilometer damit gefahren werden.

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