Erstmalig umgesetzt: K+S Linienbus im Einsatz zwischen Bad Hersfeld und Bad Salzungen

Zwischenstopp am Bad Hersfelder Busbahnhof: Den neu bedruckten K+S-Linienbus bestaunt haben jüngst K+S Werksleiter Kurt Lindhof, Ausbildungschefin Kerstin Staudtmeister, Landrat Dr. Michael Koch und der Erste Kreisbeigeordnete des Wartburgk reises, Udo Schilling (von links). Foto: nh

Linienbus der besonderen Art im Dienst: „Steig ein in die Ausbildung bei K+S“

Bad Hersfeld. Noch nie zuvor fiel der Einstieg in das Unternehmen K+S so leicht wie jetzt. Grund dafür ist ein Linienbus, der Betrachtern sofort ins Auge fällt. Ganz im Zeichen einer Ausbildung bei K+S pendelt das öffentliche Verkehrsmittel seit einigen Wochen auf der Bäderlinie zwischen Bad Salzungen und Bad Hersfeld. Mit einer kreativen Gestaltung und dem groß abgedruckten Radlader auf den Seitenflächen macht der Bus auf die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Kaliwerk Werra aufmerksam. Die Ausbildungsleiterin im Werk Werra, Kerstin Staudtmeister sagt: „Wir freuen uns, dass wir die Welt unter Tage so noch ein Stück mehr bekannt machen können.“ Als wichtiger Bestandteil des Unternehmens findet sich auch der K+S-Nachwuchs auf dem Linienbus wieder. Die Azubis Pia Jacob, Lukas Krummer und Lars Rosenthal haben sich bereiterklärt, lebensgroß auf dem Bus abgebildet zu werden. „Sie laden Ausbildungsinteressierte ein, ihre ‚Kumpel‘ zu werden und damit eine vielversprechende Karriere in der Region zu starten“, erklärt Werksleiter Kurt Lindhof. Rund 55 Prozent der K+S-Azubis kommen aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg, 40 Prozent aus dem Wartburgkreis.

An der Umsetzung der Idee waren auch die beiden Landräte Dr. Michael Koch (Hersfeld-Rotenburg) und sein Kollege Reinhard Krebs aus dem Wartburgkreis beteiligt. Koch sagt: „Wir alle wissen um die Wichtigkeit von K+S. Die Bäderlinie verbindet unsere benachbarten Landkreise. Davon profitieren auch die Mitarbeiter der Kali-Industrie, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind. Die Initiative von K+S ist deshalb so gelungen, weil dadurch für junge Menschen gute Perspektiven in der Heimat entstehen.“ Das unterstrich Udo Schilling als Erster Kreisbeigeordneter des Wartburgkreises. Er sprach von einem Stück umgesetzter Regionalentwicklung: „K+S verbindet unsere Regionen ebenso wie die Bäderlinie. In Zukunft wollen wir weiter vertieft zusammenarbeiten.“

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