Erweiterung des Landratsamts Bad Hersfeld im ehemaligen Siemensgebäude?

FDP: Das Konrad-Zuse-Gebäude, ehemals Siemens, könnte für die Erweiterung des Landratsamts genutzt werden. Foto: Buschky

Die Bad Hersfelder FDP schlägt das Konrad-Zuse-Gebäude für die Erweiterung des Landratsamtes vor.

Bad Hersfeld. Die FDP-Fraktion in der Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung unterstützt die Forderung der FDP-Kreistagsfraktion nach Alternativen zum bisher angedachten 21-Millionen-Neubau des Landratsamtes in der Friedloser Straße zu suchen. Nachdem die Planung eines Neubaus direkt am heutigen Landratsamt in der Friedloser Straße in Bad Hersfeld gestoppt worden ist, bringt die FDP nun das ehemalige Gebäude der Konrad-Zuse KG (auch ehem. Siemens-Gebäude genannt) ins Spiel. Dieses wurde zwischenzeitlich von einem Investor erworben und soll zeitnah „wiederbelebt“ werden. Hierzu wurde bereits, gemeinsam mit einem Bad Hersfelder Architekt, ein umfassendes Konzept entwickelt.

„Das Gebäude liegt nur wenige hundert Meter Luftlinie vom Landratsamt entfernt. Ebenso wurde es bereits als Verwaltungsgebäude genutzt und steht kurzfristig zur Verfügung. Parkplätze sind vorhanden und auch der Weg zum Bahnhof ist überschaubar“, sagt FDP-Stadtverordneter Frank Berg. „Allein aus diesen Gründen sollte der Standort von Landrat Dr. Koch ernsthaft geprüft werden“, führt Frank Berg weiter aus und erklärt sich bereit, den Kontakt hierfür herzustellen. Nach ersten Gesprächen mit dem eingebundenen Projektentwickler, sieht die FDP die Möglichkeit zu marktüblichen Preisen ein renoviertes und passgenaues Gebäude zu erhalten, um die Verwaltung zentral unterzubringen. „Nach den Gesprächen und der Sondierung des Exposees sehen wir für die Bürger und auch für die Verwaltung eine sehr gute Möglichkeit, die Kreisverwaltung nicht nur zu erweitern, sondern auch wieder an einem Ort in der Nähe des Landrastamtes zusammen zu führen“, so FDP-Stadtverordneter Rolf Malachowski, der zugleich auch Mitglied im Kreistag ist.

„Die FDP sieht die große Chance für eine Win/Win-Situation für den Landkreis, den Investor und auch für die Kreisstadt Bad Hersfeld, wenn das bisher ungenutzte Areal so wiederbelebt werden würde. Angesichts der Größe des Geländes könnten auch im Umkreis noch weitere Ansiedlungen möglich sein, auch dazu gibt es bereits Ideen des Projektentwicklers und Investors“, sagt FDP-Stadtverordneter Björn Diegel. „Daher gilt es nun, die Chancen auszuloten, bevor man sich weiter mit den teuren Neubau-Plänen beschäftigt“, so das einhellige Fazit der Bad Hersfelder FDP-Fraktion.

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