Fehmarn für Ferienfreizeiten fest verankern

SPD Kalkobes diskutiert über Ferienstätte Meeschendorf

Bad Hersfeld. Lebhafte und kontroverse Diskussionen gab es bei dem letzten Bürgerstammtisch vor den Sommerferien, zu dem die SPD Bad Hersfeld-Kalkobes eingeladen hatte. Neben der städtischen Entwicklung in Bad Hersfeld stand dabei vor allem die Ferienstätte Meeschendorf im Blickpunkt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über einen möglichen Verkauf der kreiseigenen Ferienstätte Meeschendorf beschäftigten sich die Sozialdemokraten mit diesem Thema, zumal der Ortsverein Bad Hersfeld-Kalkobes bereits 2012 Kontakte zum Fehmarner Ortsverein gepflegt hatte. Einigkeit bestand dabei über die Premium-Lage der Ferienstätte. „Der direkte Zugang zum Sandstrand und dem Meerzugang sind wertvoll und sollten nicht leichtfertig von unserem Kreis abgegeben werden“, meinte der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Daniel Faßhauer und betonte: „Unser Tafelsilber sollte nicht unter Wert verkauft werden.“ Auch Vorstandsmitglied Gerhard Most ergänzte: „Mit mehr Marketing und stärkerem Bewerben bietet die Einrichtung viel Potenzial. Zumal wieder immer mehr Menschen in Deutschland Urlaub machen.“ In der Diskussion wurde dabei auch das vergleichsweise geringe Defizit auf Fehmarn den geplanten großen Investitionen in neue Gebäude des Landratsamtes gegenübergestellt. Gerhard Most und Vorstandsmitglied Thomas Faßhauer zeigten sich dabei zuversichtlich, dass der Erhalt von Meeschendorf eine Investition in die Zukunft der Bürger sei. „Die Möglichkeit, Urlaub zu erschwinglichen Preisen zu machen, muss erhalten bleiben“, meinte Thomas Faßhauer. Auch waren sich alle Anwesenden einig, dass eine stärkere Anbindung der Ferienstätte Fehmarn an die Schulen des Kreises deren Auslastung steigern könnte. Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutierten die Kalkobeser Sozialdemokraten über die Stadtentwicklung in Bad Hersfeld. Dabei stand neben den erforderlichen Mäharbeiten am Frauenberg besonders die Entwicklung des Areals der ehemaligen Ford-Zentrale und der Schlachthöfe im Mittelpunkt. Die Frage der Ansiedlung neuer Märke wurde dabei kontrovers diskutiert, was Thomas Faßhauer auf den Punkt brachte: „Wir müssen dabei immer die Risiken für die Innenstadt berücksichtigen, nicht dass die Geschäfte im Stadtkern darunter leiden.“ Gerhard Most brachte unterdessen die Idee von Bürogebäuden im Areal der Schlachthöfe ins Spiel, was zu lebhaften Diskussionen führte. Der Stadtverordnete Thomas Hahn beteonte: „Die Erneuerung der Hochbrücke und das Herkules Quartier müssen kombiniert in den Blick genommen werden.“ Abschließend hielt der Stadtverordnete Dr. Daniel Faßhauer fest: „Es muss etwas passieren, denn als wichtige Einfahrtsstraße bietet sich hier kein gutes Bild unserer Stadt.“, und erhielt damit die Zustimmung aller Anwesenden.

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