Feierliches Gelöbnis

Rotenburg. 350 Rekruten aus Frankenberg und Rotenburg legten ihr Feierliches Gelbnis in der Alheimer-Kaserne ab. Als Hauptredner stellte der hei

Rotenburg. 350 Rekruten aus Frankenberg und Rotenburg legten ihr Feierliches Gelbnis in der Alheimer-Kaserne ab. Als Hauptredner stellte der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth die Notwendigkeit der Verbindung zwischen Bevlkerung und Bundeswehr in den Mittelpunkt.

Mit ihrem Dienst bernehmen sie in besonderer Weise Verantwortung fr Staat und Gesellschaft, nehmen Risiken, auch fr Leib und Leben in Kauf. Das ist alles andere als selbstverstndlich! wrdigte Roth die Rekruten des EloKabataillons (Elektronische Kampffhrung) 932 aus Frankenberg sowie des Feldjgerbataillons 251 und des Fhrungsuntersttzungsbataillons 286 aus Rotenburg an der Fulda: Sie geloben heute Abend das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, sie treten als Soldatinnen und Soldaten ein fr die Unantastbarkeit der Menschenwrde, fr Freiheit und Demokratie, fr Sicherheit und Wohlfahrt der Brger.

Der SPD-Politiker unterstrich nicht nur mit dieser Aussage die Wichtigkeit der Bundeswehr: Ich halte die allgemeine Wehrpflicht immer noch fr zukunftsfhig! Roth, der selber Zivildienst geleistet hat, bemngelte die Einstellung einiger Politiker, die es sich mit der populren Forderung nach Abschaffung einer Wehrpflicht zu einfach machten. Man msse sich vor allem die Frage stellen, ob die Qualitt der Bundeswehr mit einer solchen nderung berhaupt aufrechterhalten werden knne.

Als Spiegel der Gesellschaft bezeichnete Roth die auf die Wehrpflicht gesttzte Bundeswehr. Der Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Konfessionen, politischer Einstellungen und gesellschaftlicher Haltungen werde in dieser Armee gefrdert und gewhrleistet. Dies mache den Wert der Wehrpflicht aus.

In seiner Rede griff der heimische Bundestagsabgeordnete auch die internationalen Einstze der Bundeswehr auf. Diese leiste dort gute Arbeit und setze sich insbesondere fr die Menschen in den Krisengebieten ein. Militreinstze sind stets die Ausnahme und nur ein letztes Mittel im Rahmen einer sicherheitspolitischen Gesamtstrategie, unterstrich Roth. Zu den internationalen Bundeswehreinstzen, die vom Deutschen Bundestag beschlossen werden, fhrte Roth aus: Wir ringen um jeden Einsatz und tun das im Plenum offen und kontrovers.

Roth ist sich sicher, dass die Rotenburgerinnen und Rotenburger den Wehrdienstleistenden vor Ort mit Herzlichkeit und Gastfreundschaft entgegengekommen seien und bedankte sich auch fr die generelle gute Zusammenarbeit mit den Alheimer-Kaserne. Auch und gerade dem persnlichen Einsatz einzelner Kommandeure sei es zu verdanken, dass der Bundeswehrstandort Rotenburg erhalten werden konnte. Sie htten sich mit diesem Engagement nicht nur vorbildlich fr ihren Standort, sondern auch fr die Stadt Rotenburg und die gesamte Region eingesetzt.

Der Zukunft sieht Roth optimistisch entgegen, sollen doch in den nchsten Jahren 38 Millionen Euro in die Renovierung und Neuausstattung der Kaserne flieen. Mit diesen Mitteln wrde es auch ermglicht, den inakzeptablen Zustand der Soldatenunterknfte zu verbessern.

Wir brauchen keine Duckmuser, sondern kundige, selbstbewusste Soldaten, die zur Kritik und zur Selbstkritik fhig sind! wandte sich Roth abschlieend noch einmal voller Lob an die Rekruten: Handeln Sie verantwortungsvoll. Somit verdienen sie Respekt und Anerkennung!

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