Feiertagswochenende: "Bleiben Sie daheim"

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Gegen einen Spaziergang ist nichts einzuwenden – doch auch hier ist es wichtig, den Mindestabstand einzuhalten.

1. Mai-Wochenende: Landrat und Bürgermeister appellieren an die Waldhessen.

Waldhessen. Wir befinden uns im Feiertagswochenende zum 1. Mai: Für viele Bürger im Landkreis Hersfeld-Rotenburg bedeutet das, traditionell wandern zu gehen, zu grillen oder einfach ein gemütliches Beisammensein. Zwar versprechen die Wettervorhersagen keine rosigen Aussichten, dennoch beabsichtigen einige Vereine, Getränke und Speisen an aufgebauten Essensständen anzubieten. Vor diesem Hintergrund appellieren Landrat Dr. Michael Koch und Harald Preßmann als Sprecher aller Bürgermeister im Kreis an die Bürgerinnen und Bürger: „Bleiben Sie bitte nach Möglichkeit daheim und nutzen Sie nicht die Grillhütten und ähnliche Ausflugsziele. Zusammenkünfte in Vereinen sind verboten, genauso wie der Verkauf von beispielsweise Bratwürstchen.“

Das Kontaktverbot gelte weiterhin. Koch und Preßmann weisen darauf hin, dass die Vorschriften nicht bedeuten, den ganzen Tag zuhause zu bleiben. Daher betonen die Kommunalpolitiker: „Gegen einen Spaziergang oder Sport ist nichts einzuwenden. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind aber nur alleine oder mit einer weiteren, nicht im eigenen Haushalt lebenden Person oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt.“ Dabei sei es wichtig, unbedingt den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. „Mittlerweile sind an Ausflugszielen im gesamten Kreisgebiet Hinweisschilder mit diesen Infos angebracht und Grillhütten gesperrt“, erklären die Kommunalpolitiker Gleichzeitig loben sie das vorbildliche Verhalten der Bürger: „Bis jetzt haben sich die meisten an die Vorschriften gehalten.“ Lediglich Einzelverstöße seien gemeldet worden.

Auch am Feiertagswochenende wird verstärkt kontrolliert. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Ermahnungen und Bußgeldern rechnen. „Bitte halten Sie sich an die derzeitigen Verordnungen, damit wir baldmöglichst wieder in ein normales Miteinander zurückkehren können“, so Koch und Preßmann abschließend.

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