Festakt in Philippsthal: 90 Jahre Ausbildung bei K+S

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Auszubildende sind die Zukunft: Bergbauunternehmen feiert Jubiläum

Philippsthal. „Erfolge müssen gefeiert werden“, sind sich Werkleiter Martin Ebeling und Ausbildungsleiterin Kerstin Staudtmeister zur Eröffnung des Ehrentags einig. Gefeiert wurden am Donnerstag in der Philippsthaler Kreuzberghalle 90 Jahre Ausbildung im Kaliwerk Werra.

Das große Bergbauunternehmen mit den Schwerpunkten Kali- und Salzförderung nahm das Jubiläum zum Anlass, Freunde aus Behörden, Schulen und Politik herzlich willkommen zu heißen – und natürlich gemeinsam gebührend zu feiern. Neben geladenen Gästen aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg nahmen auch Ehrengäste aus dem Wartburgkreis an der Veranstaltung teil. Grenz-übergreifende Beziehungen sind für das Unternehmen längst kein Neuland mehr. Das zeigt auch der stetige Austausch in Europa, Nord- und Südamerika.

90 Jahre Ausbildung bei K+S

Während es den Frauen in den 50er Jahren fast unmöglich war, technische Berufe zu erlernen, sieht das heute ganz anders aus: Die Gleichstellung von Mann und Frau ist bei der K+S AG deutlich zu sehen, denn egal ob technische oder kaufmännische Ausbildungsberufe oder gar Lehren in der Technik oder der Produktion: Alles ist möglich. „Eine Ausbildung bei K+S steht jedem offen, denn die Auszubildenden sind die Zukunft im Kaliwerk Werra“, so Ebeling in seiner Festrede.

Der Unternehmenserfolg ist nicht zuletzt der kompetenten und fachlichen Ausbildung des Nachwuchses zuzuschreiben. Auch ehemalige Auszubildende, die heute führende Positionen in der K+S Kali GmbH leiten, berichten zur Feierstunde von wachsendem Zusammenhalt in schweren Stunden und Spaß an ihrem Job. Denn neben aller Arbeit ist auch das menschliche Miteinander ein entscheidender Punkt für den Erfolg des Unternehmens. Die Freude an der Arbeit, ein gutes Arbeitsklima und ebenfalls Aufstiegsmöglichkeiten bleiben den Auszubildenden bei K+S nicht verwehrt, denn das Unternehmen ist – und da sind sich die Mitarbeiter einig – ein attraktiver Arbeitgeber. „Das Bergwerk war nie mein Kindheitstraum, aber die Kammeradschaft hat mich zu einem Teil der K+S AG gemacht“, sagte Tino Kister, heute Personalleiter bei K+S im Werk Neuhof-Ellers, abschließend im „Karriere-Interview“. Bastian Siebert hat ebenfalls eine Ausbildung bei K+S absolviert – heute ist er Geschäftsführer der K+S Kali GmbH. Die Theorie zeigt also, dass K+S nicht nur viele Möglichkeiten nach der Ausbildung, sondern auch Aufstiegschancen für Jedermann bereit hält.

Der Festakt wurde vom Steigerchor (unter der Leitung von Matthias Günther) und der Bergmannskapelle (unter der Leitung von Gerald Eichler) musikalisch unterlegt. Natürlich durften passend dazu das Steigerlied und der deutsche Bergmannsgruß „Glückauf“ nicht fehlen.

Im Anschluss an die Feierstunde fand der Abend der offenen Ausbildung im Ausbildungszentrum Philippsthal statt. Auszubildende und Ausbilder informierten vor Ort über das Handwerk, die Ausbildungsberufe und die jeweiligen Arbeitsplätze.

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