Festspiele: Erste Einblicke in "Shakespeare in Love"

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Das Ensemble hat mit den proben zur zweiten großen Produktion der diesjährigen Festspiele begonnen.

Bad Hersfeld. Auch für das zweite große Theaterstück der diesjährigen Festspiele haben nun die Proben begonnen. Regisseur Antoine Uitdehaag bringt „Shakespeare in Love“ nach dem Erfolgsfilm von 1998 (ausgezeichnet mit sieben Oscars) mit einem beeindruckenden Star-Aufgebot auf die Bühne der Stiftsruine: Dennis Herrmann, Natalja Joselewitsch, Brigitte Grothum, Martin Semmelrogge, Roland Riebeling, Robert Joseph Bartl, Bettina Hauenschild, Maximilian Wigger, Tilo Keiner, Hanns Jörg Krumpholz, Jens Schäfer, Uwe Dag Berlin, Christian Schmidt, Kjell Brutscheidt, Günter Alt, Martin Trippensee, Andrés Mendez, Philipp Rosenthal, Roland Schreglmann, Peter Englert, Ute Reiber und Simone Kabst. Zum Probenbeginn in der alten Tuchfabrik begrüßte Bürgermeister Thomas Fehling das Ensemble und sprach insbesondere Intendant Joern Hinkel seinen Dank für seine großartige Arbeit aus. Zum Stück erklärte Regisseur Antoine Uitdehaag, es sei eine Fantasiegeschichte und höchst unhistorisch, im Kern aber selbst wie ein Shakespeare-Stück: „Shakespeare hat sich in seinen Stücken bei allem bedient – so machen wir das auch, wir benutzen alles, was dazu passt.“ Vom Setting und den Kostümen bis hin zur Musik werde es eine bunte Mischung geben. Kostümbildnerin Kerstin Micheel präsentierte dazu einige der historisierenden Kostüme. Neben einem Maskenball im Stile des venezianischen Karnevals werden aber auch Hofleute im modernen Frack auftreten.

Und schließlich gab es noch ein ganz besonderes Ensemblemitglied vorzustellen: Ginger. Der Border-Collie aus der Hundeschule von Gabi Ruß in Schenklengsfeld spielt den Hund aus „Zwei Herren aus Verona“. Dieser tauchte bereits in der „Komödie der Irrungen“ auf, damals allerdings noch von einem Schauspieler im Kostüm gespielt. Diesmal kommt Shakespeares Frühwerk als ‘Stück im Stück’ vor, und zwar mit echtem Hund. Trainerin Gabi Ruß gab zum Probenauftakt schon einmal eine Demonstration von Gingers Talent, auf jedes Kommando zu hören, Männchen zu machen oder sich tot zu stellen. Dennoch ist diese Rolle einigermaßen anspruchsvoll, weil der Hund in dieser Szene gerade nicht den Anordnungen der Darsteller Folge leisten soll. Ruß wird deshalb auch als Statistin auf der Bühne stehen, um Ginger entsprechend anzuleiten. Selbstverständlich wird Gingers Einsatz auch vom Tierschutz kontrolliert.

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