Vorläufige zusätzliche Kosten der 66. Festspiele

Vorläufiges Rechnungsergebnis der Festspielsaison 2016: 406.391 Euro mussten mehr aufgewendet werden.

Bad Hersfeld. Die Bad Hersfelder Festspiele waren 2016 mit dem besten Besucher-Ergebnis der letzten zehn Jahre zu Ende gegangen – fast 97.000 Gäste hatten die Aufführungen besucht. Trotz des großen Besucherzuspruchs mussten 348.000 Euro mehr aufgewendet werden als geplant. Dieses voraussichtliche Betriebsergebnis der Spielzeit 2016 war im November letzten Jahres bereits in den Medien veröffentlicht worden. Aktualisierte Zahlen des letzten Jahres legte jetzt Andrea Jung, kaufmännische Leiterin der Bad Hersfelder Festspiele, noch einmal den Mitgliedern des Magistrates und des Haupt- und Finanzausschusses vor. Danach liegen die Aufwendungen um 58.391 Euro höher als im November prognostiziert, so dass sich die Zuschussbedarf für das vergangene Festspieljahr 2016 auf insgesamt 406.391 Euro beläuft.

Da das Spielzeitende der Festspiele (Ende August des Jahres) nicht identisch ist mit dem Ende städtischen Haushaltsjahres am 31. Dezember, ist auch das Betriebsergebnis der jeweiligen Spielzeit mit dem Jahresabschluss nicht deckungsgleich. So beinhalten diese Mehraufwendungen auch bereits Kosten für die Vorbereitung und die ersten Marketing-Maßnahmen der Spielzeit 2017. Auch wenn nun alle wesentlichen Positionen erfasst sind, ist das Rechnungsergebnis nach Aussage von Jung noch vorläufig. Weiter eingehende Rechnungen und Zahlungen oder die Abrechnung von sogenannten innerbetrieblichen Leistungen (Aufgaben, die die Festspiele für andere Teile der Stadtverwaltung erbracht haben) könnten das Ergebnis noch leicht nach oben oder unten verändern.

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