Feuerwehr Ronshausen: Kranz ist Nachfolger von Funk

Ronshausen. Anlässlich der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr des Luftkurortes Ronshausen wurde in geheimer Wahl Matthias Kranz, bisher

Ronshausen. Anlässlich der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Feuerwehr des Luftkurortes Ronshausen wurde in geheimer Wahl Matthias Kranz, bisheriger stv. GBI, als Nachfolger von Markus Funk gewählt, der aus beruflichen Gründen auf eine Wiederwahl verzichtete.

Mit dem Verzicht von Markus Funk beendet dieser eine 49 Jahre andauernde Ära in der Feuerwehr Ronshausen, die vom Namen Funk in allen Führungspositionen geprägt war. Von 1964 bis 1984 war Adam Funk Ortsbrandmeister, Sohn Hermann von 1976 bis 2001 Wehrführer, dessen Sohn Markus stv. Wehrführer von 1991 bis 1996 und ab 2003 Gemeindebrandinspektor bis zum 19. April 2013.

Zum neuen stellvertretenden Gemeindebrandinspektor bestimmte die Versammlung, die im Gasthaus Krone stattfand, David Ehmer.

Vor dieser wichtigen und richtungsbestimmenden Entscheidung gab der bisherige GBI Markus Funk seinen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2012 ab.

Es war ein ereignisreiches Jahr, was die 44 Einsätze, die von den Wehren Ronshausen und Machtlos bewältigt werden mussten, eindrucksvoll belegen.

Bei den Mitgliederzahlen gibt es auch in Ronshausen einen moderaten Rückgang von zwei in der Jugendfeuerwehr und zwei bei den Aktiven zu vermelden. Nicht dramatisch, wenn man mal den Vergleich mit Wehren, vor allem in Südhessen sieht.

Deswegen hat man in Ronshausen schon frühzeitig damit begonnen, zwei Kindergruppen zu gründen, um damit die Jugend-und Nachwuchsarbeit auf ein stabiles Fundament zu stellen.

Als für die Feuerwehr Ronshausen wichtige Ereignisse bezeichnete Markus Funk die Fertigstellung des An-und Umbaus des Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Machtlos, das am 3. Mai diesen Jahres eingeweiht werden soll und den Bewilligungsbescheid des Landes Hessen für ein neues Löschfahrzeug-16 für die Wehr Ronshausen.Als Markus Funk auf die Einführung des Digitalfunks in diesem Jahr hinwies, machte ein Versammlungsteilnehmer die Bemerkung dazu, "Albanien hat ihn schon" und Bürgermeister Becker konnte sich die Bemerkung nicht verkneifen, "die Rechnung hat die Gemeinde auch schon". Allgemeines Gelächter der Versammlungsteilnehmer war die Folge.

Zum Schluss seiner Ausführungen bedankte sich Markus Funk bei allen Wehrleuten und gemeindlichen Entscheidungsträgern für 10 Jahre gute Zusammenarbeit und wünschte seinem Nachfolger eine glückliche Hand in seiner Amtsführung.

Gemeindejugendfeuerwehrwart Sascha Wittich zog in seinem Jahresbericht eine positive Mitgliederbilanz sowohl bei den zwei Jugendabteilungen mit 21 Jugendlichen und den zwei Kindergruppen mit 16 Kindern, die dort aktiv mitarbeiten, davon sind 16 weiblich.

Mit Übungen, einem Krippenspiel in der Kirche Machtlos, der Beteiligung am Pfingstfest in Machtlos, dem Weihnachtsbaumverbrennen, Fußballspielen und Spaßwettkämpfen, gab es wieder ein vielfältiges Betätigungsfeld für den Feuerwehrnachwuchs.

Im Ortsteil Machtlos sind nach Angaben des Jugendwartes alle Kinder vom sechsten bis 18. Lebensjahr in der Kinder bzw. Jugendfeuerwehr, eine vorbildliche Nachwuchsarbeit.

Bürgermeister Markus Becker berichtete von einem Schreiben des Kreises, dass das Katastrophenschutz-Löschfahrzeug 16-TS erst in 2016 gegen ein neues ausgetauscht werden kann. Sollten bis dahin Reparaturen anfallen, die höher sind als der zurzeit festgesetzte Wert des Fahrzeuges von 8.000 Euro, so ist das LF 16-TS stillzulegen. Becker richtete mahnende Worte an die Kameraden, das Fahrzeug pfleglich zu behandeln, damit es bis 2016 durchhält.

Markus Becker wies auf die Einweihung des neuen Gerätehauses in Machtlos hin und lobte die Wehr für die Bereitstellung von 6.000 Euro aus der Vereinskasse, die für den Umbau verwendet wurden.

Anschließend ehrte Bürgermeister Markus Becker den scheidenden GBI Markus Funk mit der silbernen Ehrennadel der Gemeinde Ronshausen und bedankte sich für seine ehrenamtliche Tätigkeit.

KBI Jürgen Weingarten sagte in seinen Grußworten, das beste Mittel gegen den demografischen Wandel sei eine gute Jugendarbeit. Nur so könne der Nachwuchs gesichert werden. Die Bevölkerung ist bei der Ronshäuser Feuerwehr gut aufgehoben, sie sind gut ausgebildet und machen eine gute Arbeit. Die Feuerwehr hat auch keine roten Spielzeugautos, wie schon so oft behauptet, sondern das ist Eigentum der Gemeinde und die Feuerwehr muss damit arbeiten und Einsätze fahren, zur Sicherheit der Bürger.

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