Feuerwehrseminar bei eisiger Kälte im Wald

Kirchheim. Am vergangenen Wochenende nahmen 10 Kameraden der FFw Kirchheim an einem Motorkettensägen Seminar teil. Organisiert wurde das Seminar vom

Kirchheim.Am vergangenen Wochenende nahmen 10 Kameraden der FFw Kirchheim an einem Motorkettensägen Seminar teil. Organisiert wurde das Seminar vom Kameraden und Gruppenführer der Kirchheimer Feuerwehr, Jörg Dippel. Das Seminar fand am Freitag und Samstag statt und beinhaltete zwei Lehrgangsmodule.

Am Freitagabend das erste Modul im Schulungsraum der Feuerwehr. Mit großem Fachwissen erklärte Ausbilder Thorsten England von der FFw Gilserberg (Schwalm Eder Kreis) den Aufbau und die Funktion einer Motorkettensäge, demonstrierte die vorgeschriebene Schutzkleidung und wies eindringlich auf die UVV (Unfall Verhütungs- Vorschrift) hin.

War es am ersten Schulungstag im Schulungsraum noch warm, so ging es zum praktischen Teil am Samstagmorgen um 8 Uhr bei minus 7 Grad hinaus in den Baumbach´schen Forst am verschneiten Eisenberg. Hier hatte Axel vom Baumbach für die Kameraden der Feuerwehr 10 Bäume zur Verfügung gestellt, an denen, nachdem sie geschlagen waren, Modul 2, das Sägen am liegenden Holz, Holz unter Spannung und Schnitttechniken gelehrt wurde.

Trotz der eisigen Kälte, die aufgrund des scharfen Windes im Wald herrschte, wurde sehr konzentriert und wissbegierig gearbeitet, stellt doch die Arbeit mit der Motorkettensäge einen wichtigen Bestandteil besonders bei Sturmeinsätzen dar. Kameradinnen und Kameraden, die nicht an dem Seminar teilnahmen, versorgten ihre frierenden Kameraden mit Heißgetränken und einem warmen Mittagessen.

Den Abschluss des Seminars bildete am Nachmittag noch die Einweisung in der Pflege, Wartung und Instandsetzung einer Motorkettensäge. In der Abschlussbesprechung des Seminars bedankten sich die Kameraden aus Kirchheim, den Ortsteilen Heddersdorf, Gersdorf und Frielingen bei Ausbilder Thorsten England für den hervorragenden und fachkompetenten Unterricht.

Ein besonderes Dankeschön geht aber an alle Teilnehmer des Seminars, die trotz widriger Wetterverhältnisse ihre Freizeit zur Weiterbildung geopfert haben, um bei Bedarf noch schlagkräftiger ihren Dienst bei der Feuerwehr absolvieren zu können. Denn nicht nur wenn es brennt – ruft man die Feuerwehr.

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