Der Fitness-Blog: Die ersten Ergebnisse sind da

Ihr innerer Schweinehund ist bekennender Sportmuffel? Das Problem kenne ich, doch es gibt eine einfache Lösung...

Die Waage. Die Stunde (oder eher Sekunde) der Wahrheit. Freund oder Feind. Eine ­kleine Zahl auf einem Display bestimmt am Ende des Tages, ob man glücklich ist – oder eben nicht. Über einen Monat lang trainieren meine Kollegin ­Julia und ich nun schon im Fitness- und Gesundheitspark in Bebra. Zwei bis dreimal pro Woche ­tauschen wir Tastatur und Computer gegen Schweiß und Muskelkater.

Am Donnerstag erstellte Coach Nejat Sunel erneut eine Körperanalyse für uns. Das Ergebnis: Ich habe stolze sechs Kilogramm Gewicht verloren, davon ganze vier ­Kilogramm Körperfettmasse. Ich wiege statt 143,7 nun noch 137,5 Kilogramm – und bin motiviert, noch weiter zu ­machen. Das ist auch nötig, denn bis zu meinem Zielgewicht ist es noch ein langer, 34 Kilogramm schwerer Weg. Der erste Schritt aber ist gemacht – und der ist ja bekanntlich der Schwerste.

Der innere Schweinehund ist bei mir nunmal ein absoluter Sportmuffel. Er ruht sich ­gerne aus, geht lecker Essen und trinkt gern mal ein ­schönes Glas Cola. Doch damit ist jetzt eben Schluss, denn: Ich bin der Chef! Man muss sich ­einen Ruck geben und einfach anfangen.

Der bewegungsfaule Schweine­hund ist davon zwar ganz und gar nicht be­geistert – und tut sich schon nach den ersten Trainingseinheiten mit seinem fiesen Freund dem Muskelkater zusammen – aber am Ende lohnt es sich eben doch. Wenn man die Erfolge schwarz auf weiß sieht, dann merkt sogar der innere Schweinehund, dass Sport Spaß machen kann und etwas bringt. Der Muskelkater ist ohnehin inzwischen abgereist und schaut nur selten noch vorbei.

Was ich damit sagen möchte: Auch wenn man sich bisher immer gegen Sport ent­schieden hat – es ist nie zu spät damit anzufangen. Man fühlt sich besser, fitter und gesünder. Und diese Gefühle treiben einen dann an, noch mehr zu trainieren.

Aber auch wenn ich mir beim Training nach gerade einmal vier Wochen schon deutlich sportlicher als zu Beginn vorkomme – Luft nach oben ist noch mehr als genug. Coach Nejat zeigte uns in den vergangenen Wochen neue Geräte, um noch mehr Muskeln zu trainieren. Das war nicht nur der Startschuss in eine große Comeback-Tour meines Muskelkaters – sondern mir wurde auch klar, dass nicht nur Julia ohne Bauchmuskeln geboren ist.

Darüber musste ich tatsächlich nachdenken, als ich wie ein Sack Kartoffeln, leicht kopfüber, auf dem Sportgerät hing und versuchte 30 Sit-Ups zu machen. Die habe ich zwar geschafft – aber wäre ich noch langsamer gewesen, hätten die Studio-Mitarbeiter an diesem Tag wohl Überstunden ­machen müssen. Dennoch freue ich mich über die ersten positiven Ergebnisse und mache fleißig weiter (auch mit den Sit-Ups).

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Rote Telephone-Box als Symbol der Freundschaft

Der Malmesbury-Platz in Bad Hersfeld wurde am Mittwoch feierlich eingeweiht. Eine britische Telefonzelle soll das Symbol der Kommunikation und der Freundschaft zwischen …
Rote Telephone-Box als Symbol der Freundschaft

Tausend schöne Dinge auf dem Dippenmarkt

Lulluskrammarkt lockt mit zahlreichen Schnäppchen in die Bad Hersfelder Innenstadt.
Tausend schöne Dinge auf dem Dippenmarkt

Landesübergreifender Kontrolltag in Hessen

Polizei, Zoll und Feldjäger der Bundeswehr kontrollierten
Landesübergreifender Kontrolltag in Hessen

Schwerer Unfall: Audifahrer überholt Lkw und prallte in BMW

Frontalcrash auf der Bundesstraße 62 Bad Hersfeld in Höhe der Fuldabrücke am Hessenstadion.
Schwerer Unfall: Audifahrer überholt Lkw und prallte in BMW

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.