Der Fitness-Blog: „Hello Again Sport” – Bauchtrainer und Protein-Shake statt Sofa und Netflix

Nach zwei Wochen Training vermisst jeder seine „Laster” – aber es wird täglich besser. Während Rick Fröhnert keine Cola mehr trinkt, hat Julia Fernau aufgehört zu rauchen.

Die Kreisanzeiger-Redaktion macht sich fit: Im dritten Teil des Fitness-Blogs von Rick Fröhnert und Julia Fernau geht es um Verzicht, ersten Muskelkater und Motivation

„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an – mit 66 Jahren, da hat man Spaß daran.” Diese Worte von Udo Jürgens ­treffen genau genommen nun auch auf mich zu, denn: Laut der eGym-App liegt mein biologisches Alter, berechnet auf der Basis meiner Maximalkraftwerte, eben bei stolzen 66 Jahren.

Grund genug für mich jetzt „Hello Again” zum Sport zu sagen und nach sieben Jahren Sofa und Netflix wieder ­gegen Bauchtrainer und ­Protein-Shake einzutauschen. Zusammen mit meiner ­Kollegin Julia Fernau wagen wir den Selbstversuch – aus faul wird fit. Dafür trainieren wir dreimal wöchentlich im Fintess- und Gesundheits­park Bebra. Bei mir sollen zunächst vor ­allem die Kilos purzeln – und Julia möchte ihren Körper ­definieren.

Seit rund zwei Wochen sind wir nun dabei – und die ­Motivation ist hoch. Das liegt zu einem sehr großen Teil am tollen Ambieten in Bebra. So möchte der Fitness- und Gesundheitspark ein Premium-Studio sein – und genau das trifft den Nagel auf den Kopf. Obwohl wir „neu” dabei sind, ist alles wirklich familiär. Das Studio ist nicht überlaufen, die Mitarbeiter sind zugleich nett und kompetent – außerdem bieten die ­Geräte die neueste Technik. Mit einem Armband werden die Sportgeräte gescannt und stellen dann – individuell auf jede Person – etwa Sitzhöhe und Gewicht ein. Diese Daten werden direkt an die eingangs erwähnte eGym-App übermittelt, die dann anzeigt, an welchen Geräten man trainiert hat. Dafür ­wiederum gibt es ­dann ­Punkte, mit denen ein Fitnessstudio-internes-Ranking erstellt wird. Das ist zwar im ­Endeffekt nur eine Spielerei – aber eben doch eine enorm motivierende. Hat man genug Punkte gesammelt, steigt man Level auf. Wir haben uns inzwischen bereits von Level 1, Holz, auf Level 2, Bronze, verbessert.

Und tatsächlich fühlt man sich nach zwei Wochen Sport bereits fitter und gesünder. Mir gefällt besonders, dass man nicht komplett auf alle Leckereien verzichten muss. Bei Detlef D! Soosts „Body Change” waren Kohlen­hydrate damals ja komplett verboten. Diesmal nicht. Ich schränke mich nur bei den Getränken ein. Alkohol und Cola sind tabu. Da ich sowieso nie Alkohol trinke, fällt mir ersteres leicht. Cola und Co. vermisse ich da schon eher – aber für mich gibt es ab sofort nur noch Wasser. Und wenn ich doch mal Lust auf eine kühle Coke bekomme, dann denke ich mir: Wenn Julia auf ­Zigaretten verzichten kann, dann kann ich auch auf Cola verzichten. Naja, in diesem September werde ich 30 Jahre alt. Da gönne ich mir mal wieder einen Schluck.

Apropos verzichten. Ver­zichtet hätte ich auch gerne auf meinen Muskelkater nach dem ersten Training. Am Tag danach dachte ich nämlich, ich hätte ­mindestens ­einen Muskel­faserriss. Das hat sich jedoch zum Glück als Fehl­diagnose ­meinerseits herausgestellt. Und inzwischen macht das Training auch an den ­Tagen danach richtig Spaß.

Auch, weil wir sehr viel ­positives Feedback von den KA-Lesern bekommen. Ob in der Innenstadt, beim Einkaufen oder auch per Mail und in ­Social Media. Wir ­freuen uns und es motiviert uns, weiter zu machen. Danke dafür!

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