Fitness-Blog: Ohne Schweiß kein Preis

Wie anstrengend ein „Bauch, Beine, Po“-Kurs sein kann, erfuhren Julia Fernau und Rick Fröhnert (mitte) nun am eigenen Leib – Spaß hat es aber dennoch gemacht.

Bauch, Beine, Po: Feuer frei für die Top-Figur.

Laute Musik dröhnt aus den Boxen und um mich herum sind alle so unglaublich sportlich. Rick und ich sind fix und fertig, obwohl der Kurs vor gerade einmal 15 Minuten gestartet hat. Doch wer schön sein will, muss leiden. Denn wer hat nicht den Wunsch ­eines top geformten Körpers – besonders Frauen möchten ja zur anstehenden Bikini-Saison reizend aussehen. Kurz vor Sommereinbruch heißt es dann alle Jahre wieder „ran an den Speck“. Besonders zu betonen sind dabei die Problemzonen Bauch, Beine und Po. Rick und ich haben uns der Sache angenommen und ­neben dem herkömmlichen Muskeltraining erstmals einen Sportkurs im Fitnesspark besucht. Der Kurs „Bauch, Beine, Po“ – unter der Leitung von Viviane Sunel – verspricht nicht nur Action, sondern sorgt auch für jede Menge Schweißperlen. Ich gebe zu: Bei mir hat es mehr einem kleinen Wasserfall geähnelt – ich bin eben noch nicht in ­Top-Form.

Doch nicht nur das Schwergewicht Rick und ich als vielleicht unsportlichster Mensch der Welt kommen leicht ins schwitzen – selbst Sportskanonen neigen dazu, schneller ins Schwitzen zu kommen. Ihr Kühlsystem läuft effektiver und schneller an, da es im Vergleich zu einem untrainierten Organismus einfach öfter genutzt wird. Deren Schweißdrüsen sind sozusagen „top trainiert“. Klar, bei uns Frauen ist das mit dem Schwitzen oft so eine Sache. Große Schweißflecken am Rücken können da schon dezent unangenehm sein. Aber auch diese unangenehme Nebenwirkung beim Sport hat seinen Sinn, denn jede Bewegung erzeugt im Körper Wärme. Damit er nicht überhitzt, erzeugt er eine Art Kühlsystem: Den Schweiß. Durch das Schwitzen entsteht sozusagen Verdünstungskälte – diese reguliert die Körpertemperatur. Nichtsdestotrotz möchte man im Gespräch mit anderen Trainierenden nicht stinken wie ein Iltis. Hier hilft neben einem guten Deo meist aber ein nettes Lächeln, um den Mief zu übertünchen. Außerdem wartet die heißersehnte kalte Dusche im Anschluss an das Training. Und im Grunde genommen kommt es in der Gruppe nicht auf die unangenehme Duftmarke an – aber darauf, eine gewisse Freude am „Schwitzen“ zu finden. Und Spaß haben Rick und ich auf jeden Fall bei all ­­den freundlichen Kursteilnehmern. Meine Erfahrung ist, dass Sport in der Gemeinschaft doppelt motiviert. Ich empfehle den Sportmuffeln da draußen also: Schnappt euch Euren Lieblingsmenschen und macht etwas für eure Top-Figur.

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