Flammeninferno auf der Autobahn

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Ein Gefahrguttransporter brannte auf der A4 aus.

Gerstungen -  Am Freitag, 22. März 2019, gegen 19:53 Uhr, erhitzten sich die Bremsen an dem Anhänger eines polnischen Lkw mit geladenem Gefahrgut. Durch die enorme Hitzeentwicklung entzündete sich der hintere, rechte Reifen an dem Anhänger. Ein Ersthelfer versuchte vergeblich mit einem Feuerlöscher den entstehenden Brand unter Kontrolle zu bekommen. Der 26-jährige Fahrer aus Polen und sein 51-jährige Beifahrer aus Weißrussland hatten in Frankreich Lacke und Neureifen geladen und befanden sich nun auf dem Weg nach Polen. Das entstandene Feuer schlug schnell auf das gesamte Fahrzeug über und beschäftigte die 7 Feuerwehren Obersuhl, Herleshausen, Bad Hersfeld, Bebra, Sontra, Wommen und Eisenach über mehrere Stunden mit den Löscharbeiten. Dabei musste immer wieder Wassernachschub in Wommen organisiert werden. Durch die auslaufenden Lacke geriet die angrenzende Böschung ebenfalls in Brand. Während der Löscharbeiten war die Fahrtrichtung Ost über 4 Stunden voll gesperrt. In der Gegenrichtung wurde die Fahrbahn ebenfalls kurzeitig für ca. 30 Minuten voll gesperrt. Durch die Autobahnmeisterei wurde der Verkehr in Richtung Ost an der Anschlussstelle Gerstungen abgeleitet. Zwei umgehend eingerichtete Umleitungsempfehlungen ab der Anschlussstelle Obersuhl verhinderten einen größeren Rückstau hinter der Unfallstelle. Dennoch staute sich der Verkehr auf eine Länge von bis zu 6 Kilometern. Auf den Umleitungsstrecken kam es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu erheblichen Behinderungen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 200.000 EUR.

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