Folgemeldung zum Flammeninferno auf der A4: LKW-Fahrer rettet sich durch Sprung

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Ein portugiesischer Sattelzug brannte am Dienstagnachmittag auf der A4 zwischen Wildeck-Hönebach und Friedewald vollkommen aus. Der Fahrer konnte sich retten.

A4. Am Dienstagnachmittag brannte auf der A4 zwischen Wildeck-Hönebach und Friedewald ein portugiesischer Sattelzug, beladen mit Bodenbrettern völlig aus. Wie an der Einsatzstelle mitgeteilt wurde, konnte sich der Fahrer (48) nur durch einen Sprung aus dem Fahrzeug retten, als auch schon die Zugmaschine in voller Ausdehnung brannte.

Der Fahrer rettete sich in sichere Umgebung und alarmierte die Polizei. Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt im Motorraum, wahrscheinlich Turboladerschaden.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge stand bereits der gesamte Sattelzug in Flammen. Dichter Qualm beschränkte die Sicht auf der Autobahn und die Flammen schlugen über 10 Meter hoch aus dem gesamten Fahrzeug. Zwischendurch gab es Explosionen vom Tank und von dem geplatzten Reifen. Die Feuerwehren aus Obersuhl und Bad Hersfeld kämpften mit 50 Einsatzkräften über 90 Minuten mit Wasser und Löschschaum gegen die Flammen, die durch den starken Wind auf der 20 Meter hohen Autobahnbrücke immer wieder aufloderten.

Nachrückende Kräfte hatten Probleme, durch die zwischenzeitlich verstopfte Rettungsgasse zu kommen und mussten entgegen der Fahrtrichtung zur Einsatzstelle geführt werden um die Wasserversorgung zu sichern. Der Fahrer des Sattelzuges blieb bei dem Brand unverletzt, hatte aber außer dem, was er am Leibe trug nichts mehr retten können.

Während der Löscharbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Bad Hersfeld voll gesperrt, der Verkehr wurde ab Wildeck-Obersuhl abgeleitet. Es bildete sich ein Stau von mehr als 15 Kilometern. Die Fahrzeugbergung wird vermutlich bis in den Mittwoch Vormittag andauern.

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