CDU fördert Festspiele

Die Delegierten der CDU-Hersfeld-Rotenburg beim Parteitag in Offenbach.

Landesparteitag beschließt Wahlprogramm.

Waldhessen.  Die Hessischen Christdemokraten bekennen sich in ihrem Programm für die Landtagswahl ausdrücklich zu den Bad Hersfelder Festspielen und zur Sicherung des Kalibergbaus im Werratal. Mit beiden Anträgen konnte sich die CDU-Hersfeld-Rotenburg bei den Delegierten des Landesparteitages in Offenbach durchsetzen. Wir bekennen uns zu den drei Staatstheatern in Kassel, Wiesbaden und Darmstadt, stehen zu deren Finanzierung und werden die erforderliche bauliche Sanierung fortsetzen. Ebenso werden wir die Partnerschaft mit den Theatern in Gießen, Marburg sowie den Bad Hersfelder Festspielen fortsetzen und ausbauen, heißt es nun im Wahlprogramm. CDU-Landtagskandidat Andreas Rey betonte in seiner Antragsbegründung die Strahlkraft der Festspiele als kulturellen Leuchtturm weit über die Landesgrenzen hinaus. Der neue Intendant Joern Hinkel habe es geschafft, auch in diesem Jahr wieder fast 100.000 Besucher nach Bad Hersfeld zu locken. „Die Festspiele sind mittlerweile nicht nur ein Aushängeschild der Region, sondern des gesamten Landes. Auch, wenn die Entscheidung aufgrund der Gleichberechtigung anderer Hessischer Festspiele am Ende knapp war, freuen wir uns sehr, dass sich die CDU-Hessen zu unserem kulturellen Event von nationaler Bedeutung bekennt“, so Rey. Mit einem zweiten Antrag konnte die CDU-Hersfeld-Rotenburg erreichen, dass das Ziel des wirtschaftlichen Abbaus von Kalisalzen im Werratal bis in das Jahr 2060 im Wahlprogramm festgeschrieben wird. „Um die Arbeitsplätze im Werratal dauerhaft zu sichern, braucht K+S Planungssicherheit. Dafür steht die CDU und dafür stehe ich“, so Rey.

Erfreut zeigten sich die heimischen Christdemokraten auch über die Verankerung der so genannten „10 h Regelung“ beim Bau von Windkraftanlagen. „Gemeinsam mit den Kreisverbänden Fulda und Vogelsberg haben wir durchgesetzt, dass die Hessische Union sich dafür ausspricht, dass künftig bei Windkraftanlagen ein Mindestabstand vom zehnfachen ihrer Höhe zu Wohngebieten vorgeschrieben wird. Dies ist gerade für unsere, durch Windkraftanlagen stark belastete Region ein wichtiges Signal“, erläutert CDU-Kreisvorsitzender Timo Lübeck.

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