(friede)Walter Viktor über Gröll: Nähe zum niederen Volk ist nicht die Stärke seiner Majestät

Wir bringen es vorab als Leserbrief, Walter Viktor (www.friedewalter.de) verschickt es heute Abend in alle Welt...Zum Artikel "Gröll: "Klag

Wir bringen es vorab als Leserbrief, Walter Viktor (www.friedewalter.de) verschickt es heute Abend in alle Welt...

Zum Artikel "Gröll: "Klage gegen Exner völliger Unsinn!" – Und: "Offene Mail" an Walter Viktor (www.friedewalter.de)" schreibt Walter Viktor (www.friedewalter.de):

Es verschlug uns fast den Atem: Wir bekamen eine Mail vom Bürgermeister

Es verschlug uns am Dienstagmittag in der Redaktion fast den Atem und das gute Mittagessen blieb uns beinahe im Halse stecken, als eine Mail aus dem Friedewalder Bürgermeisteramt bei uns eintrudelte, in der uns Martin Gröll, der Friedewalder Herr und Meister des Geschehens, "höflichst" (!!!) auffordert, "es zu unterlassen, weiterhin falsche Behauptungen und Gerüchte über meine Person zu verbreiten".

Weiter schreibt er: "...ist auch Ihre Mutmaßung über eine angebliche Klage von mir gegen einen Herrn Exner völliger Unsinn...". Zudem wünscht er uns "Weiterhin viel Spaß bei der Belustigung Ihrer Leserschaft".

Herzlichen Dank, Herr Gröll, wir werden – wie in den vergangenen fünf Jahren – auch weiterhin unser Bestes zur Belustigung unserer Mitbürger geben, denn vielen Bürgerinnen und Bürgern ist das Lachen während ihrer zweiten Amtszeit mittlerweile ordentlich vergangen.

Diese Mail, die er anschließend an die Regionalzeitung Kreisanzeiger weiterleitete und diesem gegenüber als "öffentliche Mail" deklarierte, was aus dem uns zugegangenen Original nicht ersichtlich war, wurde in der Online-Ausgabe der Zeitung am Dienstag und in der Printausgabe am Mittwoch an exponierter Stelle veröffentlicht. Eigentlich hätten wir ja selbst darauf kommen können, dass es sich um eine für die Öffentlichkeit bestimmte Mail handelt. Denn das Wort "höflichst" und die Schlussformel "mit freundlichen Grüßen" hätten uns stutzig werden lassen müssen.

Post von Bürgermeister Martin Gröll, der uns mit konstanter Missachtung "bestraft" intern mehrfach als "Schmierfinken" bezeichnet haben soll – worauf wir besonders stolz sind, wenn das stimmen sollte – und "Friedewald Aktuell" angeblich gar nicht zur Kenntnis nimmt, geschweige denn liest, aber weiß was drin steht, ist so selten wie ein Sechser mit Superzahl im Lotto.

Wahrscheinlich liest Martin Gröll auch nicht die BILD, die liest ja auch sonst keiner, aber alle wissen was drin steht und schaut sonntags nie die "Lindenstraße", die auch keiner sieht, aber alle wissen, was in der Episode passiert ist. Manche abgehobenen Politiker in unserem Land schauen sowieso lieber das "Dschungel-Camp" und holen sich dort Anregungen für ihre politische Arbeit und den Umgang mit ihrem "Stimmvieh" oder dessen Vertreter in politischen Gremien.

Nun ja, sei es wie es sei.

Jedenfalls hat "Friedewald Aktuell" keine falsche Behauptung und kein Gerücht über die Friedewalder Majestät verbreitet oder gar über eine "Klage gemutmaßt". Vielmehr haben wir einzig und allein aus der Rubrik "Gerüchteküche" des Klartextes zitiert und unseren Leser(innen) zur Kenntnis gegeben (siehe auch "Friedewald Aktuell – Extra" vom 15. Januar). Somit hätte die "öffentliche Mail" eigentlich an den Klartext gehen müssen.

Da der Bürgermeister uns ja auch als "Leserbelustiger" bezeichnet (siehe weiter oben), geben wir unseren Lesern seine Mail nachstehend zur Belustigung im vollen Wortlaut zur Kenntnis (klicken Sie HIER).

Übrigens: Bei der traurigen Vorstellung, die die Politik in unserem Dorf, die Bürgermeister Gröll wesentlich mitgestaltet und zu verantworten hat, seit Monaten unter dem Deckmantel "Demokratie" bietet, muss es doch in unserem schönen Friedewald jemanden geben, der das Volk belustigt und bei Laune hält – und wenn es "Friedewald Aktuell" ist. Dass Martin Gröll mit seiner Einstellung uns gegenüber auch zahlreiche unserer ortsansässigen Leser, also "seine" Bürger, abqualifiziert, ist ihm wahrscheinlich auch egal, denn Bürgernähe zum "niederen" Volk ist nicht gerade seine Stärke.

Walter Viktor,www.friedewalter.de

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Hier nochmal die Offene E-Mail, auf die sich Walter Viktor bezieht:

"Gröll: "Klage gegen Exner völliger Unsinn!" – Und: "Offene Mail" an Walter Viktor (www.friedewalter.de)" (vom 17. Januar 2012)

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