Führungsunterstützungsbataillon verabschiedet sich

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Benefizkonzert in der Jakobikirche in Rotenburg war ein großer Erfolg

Rotenburg. Das ist der definitiv der letzte Auftritt in der Öffentlichkeit des FüUstgBtl 286 in Rotenburg. So die Worte von Herrn Oberstleutnant Wolfgang Mangel in seiner Begrüßung der Gäste des Benefizkonzertes in der Jakobikirche. DenStellenwert und die Wertschätzung der Bundeswehr in dem kleinen Osthessischen Städtchen konnten die Soldaten/innen mit großer Genugtuung  wahrnehmen.

Die Kirche war bis auf den allerletzten Platz besetzt.  Selbst die 100 Stühle, die von den Soldaten am Nachmittag gestellt wurden, blieben nicht leer. Sogar die Treppen zu den Emporen waren besetzt. Ca.100 Gäste fanden nicht einmal einen Stehplatz und verließen das Gotteshaus wegen Überfüllung. Pfarrer Michael Dorfschäfer, der Hausherr dieser Veranstaltung, konnte in seiner Ansprache die Freude über die so gut gefüllte Kirche nicht verbergen. Kreisbeigeordneter Heinz Schlegel brachte in seiner Ansprache die Enttäuschung der Schließung der Alheimer Kaserne zum Ausdruck.Advent, eine Zeit des Neubeginns, hier leider die Zeit des Abschiednehmens.1. Stadträtin Ursula Ender  hofft allerdings, dass die Tradition des Benefizkonzertes in der Jakobikirche fortgesetzt wird. Wie auch immer.

Das Programm

Hauptfeldwebel d. R. Reinhold Schwarz, Projektfeldwebel und Moderator  dieser Veranstaltung, hatte auch in diesem Jahr erneut ein buntes Programm zusammengestellt. Es ist wie im Fußball, so HF Schwarz. Nachdem Konzert ist vor dem Konzert. Nur so bekomme ich die Gruppen, die ich gerne im Konzert sehen und hören möchte.

Mit dem Posaunenchor aus Obergude begann der Konzertabend. Erstmals mit von der Partie war das Blasorchester der Jakob Grimmschule mit über 50 Schülerinnen und Schülern. Der Applaus der Gäste war beiden Gruppen sicher. Anschließend  wurde es "schottisch". Die "Burghaun Castle pipes and drums" zogen mit 15 Dudelsäcken, Trommeln und Fahnen in die Kirche ein. Standing Ovation und anhaltender Beifall war der Lohn für die Musikanten aus Burghaun beim Auszug aus der Kirche. Die Gospelgruppe "Sister in Action" aus Wehrda, noch vielen Besuchern aus dem letzten  Jahrin Erinnerung, erfüllten auch diesmal die Erwartungen der sehr vielen Zuschauer. Rhythmisches klatschen zu den Liedern der Gruppe zeigten, dass unsere "Schwestern" auch in 2014 den richtigen Ton getroffen hatten. Der Reservistenmusikzug Hessen, auch ein "alter Bekannter" in Rotenburg, fand sofort Zugang und musikalischen Kontakt zu denGästen. HF Schwarz bat die Zuschauer, einmal auf den Gefreiten Hugo König  aus Mittelrode  zu achten. Wenn er den Taktstock hebt, so HF Schwarz, hört jeder auf der Empore auf einen Gefreiten. Egal ob Unteroffizier oder Offizier.Und es kam wie es kommen musste. Alle hörten auf den Gefreiten König.

Zum Abschluss des Benefizkonzertes hatte sich HF Schwarz etwas ganz besonderes einfallen lassen. Martin Schworm, erfolgreicher Solotrompeter vom Pfalz Theater in Kaiserslautern, bot etwas außergewöhnliches. "Panis Angelicus" von Cäsar Franz und "Abends will ich schlafen gehen" von Engelbert Humperdinck wurden gekonnt vorgetragen. Das absolute Highlight allerdings war das Trompetenkonzert in Es Dur von Josef Haydn. Dieses Trompetenkonzert gilt bis heute als das Standartwerk für die Trompete. Dieser Auftritt war nur deshalb möglich, weil HF Schwarz mit dem Vater von Martin, Thomas Schworm, beim Landeskommando Hessen beordert ist. Martin spielte an diesem Abend für "Gotte Lohn".

Auch das war wichtig!

Eines sollte an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden. Und das sind die vielen Kameraden/innen im Hintergrund. Ohne diese fleißigen Helfer ist ein zweieinhalbstündiges Konzert nicht durchführbar. Und ohne die Reservisten der Rk Burghaun unter der Leitung von SU d. R. Sven Fey, die immer zur Stelle sind wenn sie gerufen werden, würde bei der heutigenPersonalstärke der Alheimer Kaserne, eine große Lücke entstehen. Dies war eine echte und sehr willkommene Unterstützungsleistung der Kameraden der Rk Burghaun.

Die Gäste zeigten sich sehr großzügig

Das in diesem Jahr sogar ein Spendenrekord aufgestellt wurde, hat HF Schwarz schon überrascht. Das Geld wird wieder  zu gleichen Teilen dem Kindergarten St. Georg in Rotenburg und den an PTBS erkrankten Soldaten zur Verfügung gestellt.

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